Acer Predator Gaming Headset (3,5 mm Klinke, Stereo Sound, Kopfband, verkabelt) schwarz

 

Gebt der Meute was sie braucht…, dann aber auch richtig!

Seit November dürften bereits wieder die ersten diesjährigen auf der GamesCom vorgestellen neuen Modelle im Handel gelandet sein und ich bin bereits jetzt gespannt inwiefern sich der Hype um die Neuesten Gaming Headsets im Vergleich zu den letzten Jahren noch weiter steigern lässt!?

Während wir uns hier wieder brav die hierzulande „Altbekannten“ Floskeln anhören und ansehen dürfen punktete Acer auf den absatzstärksten Märkten in Nordamerika und Asien still und heimlich u. a. mit dem hier angebotenen Predator Headset, welches ich mir im April 2016 im Zuge der Blitzaktionen bei Amazon für knapp 50 Euro ergattern konnte.

Ich habe erst etwas ungläubig gestaunt, als ich mich dran machte,das Gamig Headset auszupacken. Die Stereo Gaming Kopfhörer sind sehr leicht, was ich eigentlich nicht erwartet hätte. Hier wurde massiv Ultraleichten Kunststoffen an der Peripherie gearbeitet. Ein Pro-Gaming-Headset zu bewerten, und nichts anderes sind die von Acer vertriebenen Predator, ist gar nicht so einfach, wie man denken könnte. Dies hat den Grund dass man meiner Meinung nach einfach nicht jeden Aspekt eines guten Gaming Headsets erklären kann. Da die Gewichtung doch für jeden sehr unterschiedlich ist. Dem einen ist es ungemein wichtig, einen „großen“ Namen auf dem Kopf zu tragen, anderen ist die stylische Beleuchtung wichtig, dem anderen steht eher der Sinn nach ANC oder zumindest passiver Geräuschunterdrückung und für die besonders bequemen unter uns noch wireless und besonderer Tragekomfort. All jene wollen natürlich sowieso einen vollen Klang, tiefe Bässe und ein brauchbares Mikrofon. Ich bin dbzgl. in der Vergangenheit immer mit einem „Misch-Masch“ aus alledem gefahren, denn das“EINE“ Headset das alle vorgenannten Eigenschaften optimal implementiert muß wohl erst noch „gebacken“ werden! Für die Rezi gibt es im übrigen weder Geld, noch Bonusmeilen bei der Lufthansa oder goldene Lorbeerkränze. Mir macht es als beigeistertem Gamer einfach tierisch Spaß einigermaßen auf der Höhe zu bleiben was es an Gamingperipheriegeräten auf dem Markt so alles gibt und dies nach Möglichkeit noch in allen Preissegmenten. Denn es gibt in der Tat neben den „renommierten“ wie Logitech, Roccat oder Sennheiser etc.auch gute Anbieter im Low Budgetbereich wie Sades oder Kotion Each. Fast alle Hersteller haben das ein oder andere „Schmankerl“ für Gamer auf Lager, nur das jeweils passende für sich auch zu finden ist wie schon oben erwähnt nicht ganz einfach!

Die Bewertung in Kürze:
Das hier von Acer angebotene Headset der SteelSeries, Over-Ear Kopfhörer mit Flex-Mic, das einschiebbar ist , abgesehen davon, dass es scheinbar primär für den aussereuropäischen Markt konzipiert wurde (Bedienungsanleitung, Co nur in Englisch bzw Asiatisch, ein für meine Begriffe absolut hochwertiges und für Gamingzwecke optimal angepasstes Peripheriegerät.

Das Headset ist sehr leicht , Gewicht ca. 300 Gramm die komplett Ohrumschließenden Lauscher weisen eine dicke von ca. 2,6 cm auf. Die verbaute Treiber 50 mm Treiber sorgen für eine Akustik die sich gewaschen hat. Satte Tiefen, starker Bass und saubere Mitten – Klasse! Der Klang gefällt mir ausgesprochen gut. Mit einem Frequenzbereich von 10 Hz ~ 28,000 Hz und einer Impedanz von 32 Ω geben so inGame nochmals ein bisschen mehr klanglichen Schub für die ganz großen Battles.

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Die Bewertung in voller Länge:
Beim zocken kann es mitunter schon einmal hoch her gehen, wer hier am falschen Ende spart, hat irgendwann den Salat. Hier bietet die Gaming-Industrie normalerweise spezielle Standards um das oft Markenhungrige Volk bei der Stange zu halten. Ich nutze eigentlich meist die Kopfhörerlinien von Roccat, HAMSWAN oder SADES.

Getestet habe ich die Predator Kopfhörer nun 5 Monate ausgiebig im Hinblick auf

– Benutzerfreundlichkeit
– die optischen und haptischen Gesichtspunkte
– Klangeigenschaften
– Mikrofunktion

Dinge wie Verpackungsmaterial und so weiter erspare ich uns mal (Schicker Karton und simple schwarze Tragteasche (Frustfrei), schnelle Lieferung etc.;)

Die Vorbereitung…
ging sehr schnell von der Hand. Das Headset wurde auf meinem Gaming PC unter Win7 (64 Bit) problemlos erkannt. Ascnhluss erfolgt via 3,5 Klinkentecker. Keine Probleme also und somit schon mal sehr Anwenderfreundlich! Wer den Klang in voller Bandbreite genießen möchte sollte seinen Equalizer zusätzlich bemühen und die Feinjustierungen vornehmen.

Optik/Haptik des Predator:
Das Headset macht einen wirklich sehr ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse fasst sich „sympathisch“ und leicht an und die Lauscher haben einen wirklich ordentlichen Auflagedruck auf den Ohren, womit das passive Noise Cancelling zu schätzungsweise 70-80 % gewährleistet sein dürfte.Der Seilzug des variablen Kopfbügels sorgt für sehr guten Sitz und angenehmen Andruck von oben. Beleuchtung sucht man hier vergebens, der Predator adelt mit fehlenden Blin-Bling-Effekten. Mich beeindruckt es ehrlich gesagt sowieso nicht so sehr, da ich das ständige Blinken und Co. eh für etwas überbewertet halte und auch keinen Nebenjob als Weihnachtsbaum haben will. Die Ohren haben in den Lauschern genau so viel Luft, dass die Ohren nicht direkt anfangen zu schwitzen, wenn man die Teile etwas länger auf hat. Habe meist eine Raumtemperatur von ca. 20-21 Grad und das passt sehr gut.

– die Kopfhörer beim Zocken und Musik hören:
Die beiden Parameter kann ich unterteilt in Super und einfach Genial bewerten, Der Klang geht durch die Mitte und ist für dieses Preissegment meiner Meinung nach derzeit alleine auf weiter Flur. Vergleichbare Headsets kosten sonst locker ca. 40-80 Euronen mehr.

Die Kabellänge ist mit akzeptablem 180 cm noch gerade so Nutzerfreundlich doch ich denke dass bei einer „gepflegten“ LAN mit Freunden 20-40 cm mehr Kabel der Sache keinen Abbruch getan hätten. Das Kabel ist ordentlich geschirmt und mit Gummibezug in einfacher Ausfertigung versehen. Nylon hätte hier meiner Meinung nach der Sache aber auch keinen Abbruch getan!

Kurzes Fazit nach einem Gameplay bei CoD und Call of Juarez:
Hier zeigt der Predator was eigentlich in ihm steckt. Es macht richtig Laune auch über einen langen Zeitraum hinweg die Lautstärkeregler zu „quälen“. Egal ob bei Schritten, Detonationen oder dem angenehmen abfeuern einer Faustfeuerwaffe, man fühlt sich mittendrin statt nur dabei!

Die Mikrofunktion finde ich recht gut, wobei mir hier auf Anhieb auch wieder zwei oder drei andere Headsets einfallen würden, die ein besseres liefern könnten. Es ist also immer irgendwas…:)

Gesamtfazit zum Headset

Ich denke für Hardcore Gamer und Hardcore Einsätze ist es absolut geeignet. Viele Parameter, die für ambitionierte Spieler durchaus von Bedeutung sind wurden in den Kopfhörer implementiert. Wer allerdings auch hin und wieder hiermit Skypen möchte sollte besser ausweichen. Dennoch empfinde ich die Predator’s hier als sehr gut (auch im Hinblick auf den Preis), wenn auch aufgrund der Mikrofunktion nicht absolute Weltklasse. Ich hätte damals beim Kauf aber nicht mit einem so guten Ergebnis gerechnet!

Ich gebe dem Headset satte 4,5 Sterne was kaufmännisch gerundet die Bestnote bedeutet.

Ich hoffe Ihnen/Euch hat meine Rezension etwas gefallen und bei der Entscheidungsfindung zum Kauf oder eben dem Nichtkauf etwas beitragen können!?

Merkmale

  • Ultra leichte und dabei besonders stabile Federungs-Konstruktion für exzellenten Tragekomfort
  • 50mm Treiber der neusten Generation sorgen für ein detailreiches Klangerlebnis mit natürlichem Sound und stattem Bass
  • Passive Geräuschreduzierung durch lederbezogene Polster aus schalldämpfenden Schaumstoff

 

Acer Predator Gaming Headset

 

Acer Predator Gaming Headset
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2 Comments

  • Markus sagt:

    Sehr guter Bericht. Habe ich auch ausprobiert und kann dein Statement hierzu nur unterstreichen!
    Weiter so!

    • Lars sagt:

      Hallo,
      danke für deinen Kommentar.
      Der Predator wird noch immer in schöner Regelmäßigkeit herangezogen und ich halte ihn nach wie vor für einen der Besten Gaming Kopfhörer der letzten Jahre!

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