IRobot Saugroboter Roomba 612

 

 

Hallo und Willkommen auf meinem Blog. Manchmal geht es auch ohne Audio. Ich bin absluter Fan der kleinen Saugroboter, und möchte die Gelegenheit nutzen Euch den Roomba 612 einmal etwas näher vorzustellen.

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Viel Spaß beim lesen meines beitrags un dvielleicht ein bisschen mehr Erkenntnisgewinn!

Rock on!

 

Der kleine Bruder des Klassikers macht einen guten Job und verschafft uns Zeit für andere Dinge. Erfahrung nach etwa 1 Jahr

Der Kauf eines und vor allem des richtigen Saugroboters ist ungemein wichtig. Wenn man hier aufs falsche Pferd setzt, weil man sich im Vorhinein keine genaueren Gedanken zu den Anforderungen an das Gerät macht, hat im Nachhinein keine wirkliche Freude hieran und die gewünschte Entlastung im Haushalt bleibt aus.

Wir führen in unserem Haushalt mittlerweile drei der „flotten“ Hausgehilfen. Unser Einstieg erfolgte damals mit einem Roomba 650 (dem großen Bruder) des 612, welcher als Universalgehilfe für glatte Böden (Fliesen und Parkett) aber auch als Sauger auf Teppichböden und Brücken etc. fungieren sollte. Mit der Arbeit des Roomba 650 sind wir nach wie vor recht zufrieden, jedoch hat er einen entschiedenen Nachteil. er fährt ungebremst gegen Möbel, Türen und Wände. Dies sieht man ihm zum einen mittlerweile sehr stattlich an und um anderen weisen auch einige Möbelstücke „Unfallspuren“ auf. Das Reinigungsergebnis auf unterschiedlichen Untergründen ist ansonsten ok. Für die Reinigung im Hinblick auf ausschließliche glatte Flächen konzentrierten wir uns auf einen Roboter der Firma Ariete, welcher im Grunde ein elektronischer Besen ist und nur temporär auf Teppichböden zum Einsatz kommt. Für die Reinigung speziell in unserem Schlafzimmer in welchem sowohl Laminatflächen, als auch Teppiche ausliegen haben wir uns nach einigem hin und her für den hier angebotenen iRobot Roomba 612 entschieden. Dieser machte im Hinblick auf die Möglichkeit zusätzlich zu den normalen Reinigungsprozederen noch einen ganz entscheidenden Vorteil aus. Er ist eine ganze Ece günstiger als der Roomba 650 und dies ausschließlich aufgrund der Tatsache, dass er über keine Programierfunktion verfügt, mit welchem man beispielsweise die Wochentage und Uhrzeiten der Reinigungsintevalle besteimmen kann. Diese Funktion hat sich im Laufe der Jahre beim 650 leider nicht bewährt, da wir den Sauher meistens dann einschlate, wenn wir da Haus morgens auf dem Weg zur Arbeit verlassen.

IRobot Saugroboter Roomba 612 Schwarz

 

Doch von Anfang an:
Kaufkriterien:
Wichtig beim Kauf war uns neben einem einigermaßen günstigen Anschaffungspreis, die Sensorik, welche harte Aufprälle minimiert, die Möglichkeit sowohl auf Harten Böden als auch auf leichten Teppichen und Läufern eine gute Reinigungswirkung zu erzielen. Des weiteren sollte ein ordentliches Filtersystem verbaut sein, welches auch den feinen Hausstaub bestmöglich aufnimmt. Hier sei der Hinweis gestatte, dass der Roomba 612 eine stattliche Hauptbürste verfügt welche bei großen Teppichflächen von Vorteil ist.

Der Roomba 612 Zusammengefasst:

Optik/Haptik
Der Saugroboter ist den übrigen Roomba Modellen (hier im Vergleich dem 650) gar nicht so unähnlich. Die Optik entspricht in etwa dem „großen Bruder“ und zeichnet sich durch eine sehr gute Verarbeitung und eine der Norm entsprechenden Optik aus. Das Gehäuse ist aus robustem Kunststoff gefertigt. Die Touchbedienelemente sind allesamt auf dem Gehäusedeckel verbaut und lassen sich trotz der mitgelieferten deutschen Bedienungsanleitung rein intuitiv händeln. Der Staubehälter ist Frontsieitg in der „Karosse“l implementiert und kann durch leichten Andruck und zeitgleiches Ziehen geöffnet und herausgenommen werden. Im Schmutzfangbehälter ist zudem noch ein extra für Hausstaub konzipierter Filter verbaut. Der 612 verfügt im Gegensatz zu anderen Modellen am Markt nur über eine Seitenbürste, welche gerade auf glatten Flächen wie Parkett oder Fliesen effizient und schnell sauber macht und das sogar unter den Fußleisten!

In der Praxis
Ich finde es nach wie vor spannend Saugrobotern bei der Arbeit zuzusehen, da es hier Anbieterabhängig verschiedene Vorgehensweisen bei der Reinigung gibt. Da gibt es zum einen bei den sehr hochpreisigen Modellen die Saugroboter, welche über ein Kamera- und optisches Sensoriksystem verfügen. Die zweite Gruppe, zu welcher auch dieses Modell gehört arbeitet mit einem fest einprogrammierten Algorithmus. Dieser sieht in seinen Abläufen recht unkoordiniert und zum teil sogar Planlos aus, verfolgt aber ein festes Ziel. Den kompletten Bereich nach und nach vom Dreck und Staub zu befreien. Hier fährt der Roboter spiralförmige, umlaufende und diagonale Bewegungsroutinen. Dies entspricht sogar nicht dem „logischen“ Saugverhalten eines Menschen aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Man sollte jedoch trotz der guten Reinigungsergebnisse jedoch nicht dem Irrglauben aufsitzen, dass man nun nie wieder selber Staubsaugen muss. Denn dies ist definitiv nicht der Fall. Es gibt nun einmal baulich bedingte Grenzen für die Saugroboter. Dies sind aufgrund ihren Runden Form nun einmal schwerzugängliche Ecken oder eben Orte, die aufgrund von Möbelstücken oder zu hohen Hindernissen nicht erreichen können. Diese Grenzen hat der Roomba natürlich auch, wobei er beim direkten Teppichtest meiner Meinung nach besser abschneidet als der fast fünf mal so teure Saugroboter von Vorwerk, welcher seit einigen Jahren bei meinen Eltern zum Einsatz kommt. Generell gilt hohe Teppichkanten (ca. 1,5 cm und mehr sowie Hochfloorteppiche) sind für den Saugroboter ein Graus und werden umfahren. Gesaugt in herkömmlicher Form wird bei uns lediglich noch einmal die Woche ganz punktuell. Die Treppen, hinter der Couch sowie in den Ecken welche der Saugroboter und seine Kollegen eben nicht erreichen können. Im Betrieb zeichnet sich der Saugroboter hier vor allem durch seine im Vergleich zu anderen Modellen am Markt relativ Leisen Arbeitsweise aus. Hier kann tatsächlich mal ein Buch in die Hand genommen werden, während er seinen Dienst verrichtet. Er ist bestimmt nicht lautlos aber eben auch nicht so laut, als dass man sich gestört fühlen würde. Der verbaute Akku reicht für ca. 1,5 Stunden was Reinigungstechnisch bei uns eine Fläche von ca. 40-50 m2 ausmacht. Diese schafft er Raumübergreifend (sofern die Türen offen stehen). Neigt sich der Akku dem Ende entgegen fährt er wieder brav und gemächlich in seine Ladestation tankt ca. 2,5 Stunden auf und steht sodann wieder zur Verfügung.

Nur theoretisch Toll ist die Möglichkeit der Programmierung, welche auch bei den anderen Modellen immer gern und oft beworben wird. Man kann den Tag und die Uhrzeit einstellen in der der Saugroboter seinen Dienst verrichten soll. Dies geht wie bereits erwähnt bei unserem Gerät nicht und das ist auch gut so. Die Ivestiotion hierein hat sich nicht bewährt und war für uns lediglich ein Gadget gebliben. Wir stellen unseren „Dienser“ an, wenn wir das Haus verlassen und dann ist es ein tolles Gefühl zu wissen, wenn man auf der Arbeit oder generell unterwegs ist, dass daheim jemand die Hausarbeit erledigt. Krümel vom Frühstück, Hundehaare von unserem Labrador-Mischling, Dreck der Straßenschuhe die wieder einmal nicht ausgezogen wurden etc. sind für den Saugroboter kein Problem.

IRobot Saugroboter Roomba 612 Schwarz

Der Crashfaktor:
Dieser war einer der Hauptgründe nach einer Alternativlösung für die mittlerweile zuhauf angebotenen Billigmodelle am Markt, welche wir auch ausprobierten, Ausschau zu halten. Der Roomba bremst tatsächlich einige Zentimeter vor potentiellen Hindernissen etwas ab und wendet sich entweder ab oder tatstet sich vorsichtig vorbei. Kollisionen gibt es auch hier immer wieder aber bei weitem nicht mehr so viele wie vorher. An Treppenabsätzen und Co. macht er halt, also keine Absturzgefahr. Es kann jedoch vorkommen, dass z. B. bei tiefschwarzem Bodenbelag der Saugroboter annimmt, dass es sich hierbei um eine Gefahr in Form einer Stufe handelt. Hier müsste die Sensorik noch verbessert werden, gilt aber ebenso für z. B. die teilweise 250 Euro – 300 Euro teureren Modelle von iRobot. Kabel meidet das Gerät so gut es geht. Man muss sich hier also keine Gedanken über Steckerleisten o. ä. auf dem Fußboden machen, was wenn man sich die Berichte anderer Käufer von Alternativgeräten ansieht bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist..

Kritikpunkte in Stichpunkten:
– Absätze ab ca. 1,5 cm sind auch für diesen Saugroboter nicht zu stemmen
– von den 1,5 Stunden Laufzeit benötigt der Roboter etwa 5-8 Minuten um wieder zur Ladestation zurückzufahren (er schleicht förmlich – macht ihn andererseits aber auch nachvollziehbar sympathisch 🙂

Pflegehinweis:
Der Saugroboter sollte bei täglichem Einsatz auch täglich geleert werden um eine optimale Saugleistung zu erhalten. Der Staubfilter kann alle paar Tage etwas ausgeklopft werden – dann reicht dieser locker für einige Monate. Zudem sollten die Walze und die Räder bei uns regelmäßig (1 x die Woche von Flusen und Haaren meiner Frau und meiner Tochter) befreit werden. Wenn man das beherzigt hat man wirklich lange Freude an dem Gerät.

Der Lieferumfang:
Ist sehr überschaubar. Neben dem Sauger befinden sich lediglich noch die Ladestation sowie eie Bedienungsanleitung im Paket. Eine E-Wall u. ä. sind also nicht vorhanden!

Mein Fazit
Wir haben mit dem Saugroboter einen wirklich soliden und auf unsere Bedürfnisse als Familie sehr guten Helfer ohne viel unnötigen Schnickschnack mit vielen Einsatzmöglichkeiten gefunden. Der Preis ist absolut vertretbar und die Tatsache, dass er mit Seitenbürste und groér Hauptbürste arbeitet machen ihn gerade im Bereich der Hartbödenreinigung zu einem tollen Helfer. Einzige Kritikpunkte meinerseits sind die Tatsachen, dass nicht wenigstens ein, zwei Ersatzfilter beigelegt wurden und die mangelnde Möglichkeit höhere Teppichböden zu erklimmen. Herausragendes Positivmerkmal allerdings ist, dass sich der Sauger noch nicht ein einziges mal festgefahren hat und sein Staubfilter auch die Feinstäube und Pollen prima bindet. Im Hinblick auf Preis- Leistung verdient er sich gute 4 Sterne.

Was uns ins immer wieder ins Staunen versetzt ist die Tatsache, wieviel Staub und Co. er bei einem einzigen Reinigungsgang zusammenträgt, man sollte nicht glauben, wieviel Staub sich innerhalb eines Tages ansammelt. Ganz zu Schweigen von den Bergen an Krümeln und Dreck die unsere Kinder mit einer stoischen Gelassenheit regelmäßig im Haus verteilen…

 

 

 

 

IRobot Saugroboter Roomba 612 Schwarz

Nachdem der Roomba seine Reingungsfahrt erfolgreich absolviert hat fährt er genau wie beschrieben selbstständig in seine Ladestation zurück und wartete dort auf seinen nächsten Einsatz.Wir setzen ihn kurzerhand in den einzelnen Räumen bzw. Etagen aus und beginnt sobald wir Berge von Kleinspielzeugen aus dem Weg geräumt haben mit seiner Arbeit. Nach jedem Sauggang leeren wir den Staubbehälter, was ganz einfach funktioniert

Ich kann den IRobot wirklich nur empfehlen, er ist ein zuverlässiger Aktivposten geworden. Innerhalb weniger Tage kann man sich fast nicht mehr vorstellen ohne ihn klargekommen zu sein. Unsere Staubsaugaktionen beschränken sich mittlerweile nur noch auf die Treppen im Haus, die der Kleine, genau wie beschrieben am Absatz wieder verlässt, und die Ecken, die ihn nicht heranlassen.
Wir sind wirklich vollauf zufrieden und würden ihn wieder kaufen und freuen uns über die gewonnene Zeit!

 

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