Marshall Stockwell Bluetooth Lautsprecher

 

 

Hallo und Willkommen zurück auf Lars-Test-Blog. Nach einer etwas längern Pause melde ich mich heute mit einem hoffentlich interesanten Test zum Bluetooth Lautsprecher „Stockwell“ aus dem Hause Marshall zurück. Ich würde mich freuen, wenn dir der Bericht gefällt und würde sagen starten wir den Retro lautsprecher einfach mal an:

Er rockt portabel im Retrostyle! Man(n) wird ihn lieben oder eben auch nicht…

Marshall Stockwell portabler Bluetooth Lautsprecher

Der Marshall Stockwell ist sicherlich nicht etwas für jeden Geschmack, aber wer ein Stück Freiheit bei extrem kompakter Größe sein Eigen nennen will, der wäre nicht schlecht beraten meinen folgenden Erfahrungsbericht mal in Ruhe auf sich wirken zu lassen!

Ich habe schon eine ganze Menge Bluetooth Lautsprecher und Multiroom Player durchgebracht im Laufe der letzten Jahre: Die einen waren klanglich einfach „besch…“, andere Mittelprächtig und ein ganz kleiner Prozentsatz richtig Geil! Der Marshall Stockwell gehört in dieser Größe und Preisklasse nach meiner persönlichen Meinung mit zur letzten Gruppe. Klar, der Marshall Kilburn bietet klanglich noch zwei oder drei Stufen mehr an Klangfülle, Bass und Höhen gar keine Frage! Jedoch wiegt der Marshall Kilburn auch gut das Doppelte und ist von der Packform her wesentlich größer, preislich weiter oben anzusiedeln; und nur bedingt mobil einsetzbar! Wer also den Marshall Stockwell mit dem Killburn vergleicht macht auch keinen Unterschied zwischen Restmüll und Biotonne oder eleganter ausgedrückt zwischen Astronaut und Kosmonaut!

 

Der Lieferumfang des Marshall Stockwell – sehr überschaubar

 

Zuerst die „leidige“ Theorie:

 

Technische Details:
• Lithium Ionen Akku
• Batterie-Indikator-LED ( Laufzeit: bis zu 25 Stunden – bei 50% Volumen)
• 3,5 mm Auxiliary Input
• Bluetooth V4.0 mit EDR (Enhanced Data Range)
• 27 Watt RMS
• Frequenzgang: 50Hz – 20kHz +/-3dB
• Netzspannung: 100-240VAC/70W

 

In der Praxis bedeutet dies salopp subjektiv gesagt: richtig guter Klang in kompakter Bauform.

 

Marshall Stockwell portabler Bluetooth Lautsprecher

Optik und Haptik des Stockwell:
Der Lautsprecher fasst sich sympathisch stabil und edel an. Er besitzt frontseitig eine Kunststoffabdeckung (Boxengitter) mit dem Firmenlogo. Das ganze umrandet mit einer dünnen goldfarbenen Kunststoff-Zierleiste. Ehrlich gesagt, würde man bei einem „ECHTEN“ Retro Gerät hier Stoffbezug vermuten, leider Fehlanzeige aber trotzdem wiederrum auch irgendwie passend für einen mobilen Lautsprecher, der nict nur warm und trocken im Regal herumsteht.

Seitlich befindet sich ein 1,5 V Slot zur Ladung des Speakers mittels im Lieferumfang befindlichen Ladeadapter. Rückseitig findet sich zudem noch ein 5V-1A USB Ladeslot zur Ladung des MP 3 Players oder des Smartphones. Die Bedieneinheit welche (ganz klassisch) im Gitarrenverstärker-Look konzipiert wurde besteht aus einem 3,5’er Audio-In-Anschluss, einer Source Taste (zum „switchen“ zwischen Bluetooth und Kabelbetrieb), einem Volume Regler, einem Bass Regler, einem Treble Regler, was ich gut finde, dass die drei Regler(Plotis) sich komplett versenken lassen). Last but not least noch die Tasten für die Anrufannahme-/ Abweisung, der Pairing Button sowie dem On-Off-Button.
Gewicht etwa 1,1 kg.

 

Marshall Stockwell portabler Bluetooth Lautsprecher Nutzerfreundliches Reglerarrangement

Akkukapazität:
Für den mobilen IEsatz ein nicht zu unterschätzender Faktor. Boomboxen geht oftmals nach kurzer Spielzeit unter Volllast die Puste aus. Der Stockwell schafft im Normalbetrieb ca. 25 Stunden, unter Volllast etwas mehr als 8,5 Stunden, was ich sehr beachtlich finde.

 

Die Ladungsdauer kann ich nicht exakt angeben, da ich den Speaker meist über Nacht wieder auflade.

 

Der Soundcheck:
Wer hier nach Soundästhetik und Klangneutralität wie aus dem Hause Bose und Co. sucht wird mit dem Stockwell nicht glücklich werden. Er klingt „ROTZIG“ und je nach Genre manchmal etwas zu unterdimmensioniert, gerade wenn man auf „BASSBOOST“ ala „Dr. Dre“ steht steht.
Wer jedoch Rock, Jazz, Funk, Blues, Metall, Ska, Independent begeistert ist, wird mit den starken Mitten, dem hierfür ordentlichen Tiefgang und den nach oben heraus etwas dünnen Höhen absolut zufrieden sein und sich klanglich Zuhause fühlen! Er klingt nach meinem persönlichen Empfinden nach „echter Musik“ nach ehrlichem und unverfälschtem Sound wie man das vielleicht noch von früher als „fleißiger“ Konzertbesucher gewohnt war/ist! Der Stockwell schafft es unter Volllast sicher nicht eine große Fete zu unterhalten, aber für den tagtäglichen Einsatz unterwegs, auf Reisen, auf der Arbeit, beim Samstagnachmittaglichen Autopolieren oder dem „gepflegten“ Bier mit Freunden gute Stimmung zu verbreiten. Ich höre den ganzen Tag Musik, entweder über Kopfhörer oder über Lautsprecher wie diesen und ich mag es klanglich mitgenommen zu werden, wobei es hierbei für mich auch keine Rolle spielt, ob der Lautsprecher nun 30 oder 300 Euro kostet. Es muß einfach passen und bei mir und dem Stockwell passt es auf alle Fälle. Klar findet sich klanglich immer noch etwas „besseres“ aber der hier reicht aus, wenn man nicht erwartet das alle Genres gleich gut bedient werden.

 

Kilburn vs. Stockwell, „nein nicht wirklich!“

Manöverkritik am Lautsprecher und direkter Vergleich:
Da muss ich schon lange überlegen. Ich habe ihn klanglich mit dem GGMM E5 verglichen, welcher auch sehr gut geraten ist, aber klanglich nach oben hin nicht ganz mit dem Stockwell mithalten kann, dafür aber Multiroomfähig ist; als auch mit den Ultimate Ears Boom welche sich ja auch einer großen Fangemeinde erfreuen. Für mich ist der Marshall Stockwell abgesehen vom Style her beiden anderen Lautsprechern für die oben benannten Genres überlegen weil de Klang einfach noch Seele hat, wenn das vielleicht auch etwas „Schmierig“ klingen mag. Wirklich schlecht finde ich es nur, dass der Stockwell nicht standardmäßig mit einem Tragesystem (ein einfacher Ledergurt würde es ja schon tu’n) ausgestattet wurde. und das ma für die Halterung einen fragwürdig hoen Extrapreis zahlen muss. Das hätte schon noch mit drin sein dürfen in dem ansonsten eh sehr spärlichen Lieferumfang in dem Marshall sich diesmal sogar das obligatorische Spiralkabel (Klinkenstecker) gespart hat.

 

Mein persönliches Fazit zum Stockwell fällt überaus positiv aus, da ich einen für mich klanglich passenden portablen Gefährten gefunden habe, der optisch und haptisch aus der Masse hervorsticht und sich sogar obgleich er Retro wirkt auch ganz State of the Art z. B. via Klinkenkabel sich mit Alexa bzw. meinem „echo Spot“ verbinden lässt. Mehr benötige ich nicht. Er kommt mit in die Werkstatt im Keller, ist draußen mit dabei und hat bis dato akkutechnisch noch jeden Einsatz schadlos überstanden. Nachts wird er alle paar Tage mal ans Stromnetz gelassen und schon kann es am nächsten Tage wieder weitergehen.
Nochmals zur scheinbar dauerhaft bestehenden Diskussion zum Kilburn, welchen ich auch besitze. Dieser ist eine Boom-Box (3,2 kg schwer) und mit komplett anderem Innenaufbau. Klar hat der Kilburn mehr Bass, mehr Loudness und auch mehr Möglichkeiten auch eine größere Masse in „Wallung“ zu bringen, aber doch alles eher stationärer Art…!

 

 

 

 

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Meine persönliche Wertung:

★★★★★ Optik/Verarbeitung

★★★★★ Akkukapazität

★★★★★ Klang

 

Noch etwas in eigener Sache:

Wer den Marshall Stockwell selber austesten / kaufen möchte, würde mir einen Riesengefallen tun und mich für die Zukunft aktiv unterstützen, hierfür den von Amazon zur Verfügung gestellten Link (oben) zum Kauf zu benutzen. Es entstehen hierfür für Dich keine zusätzlichen Kosten und Du hilfst mir dabei irgendwann einmal in ferner Zukunft zumindest die Server- und Unterhaltungskosten für den Blog mit zu finanzieren. Vielen Dank und Rock on!

 

 

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