Bang & Olufsen Beoplay H8 On-Ear Kopfhörer (Active Noise Cancellation) gray hazel

Hallo und Willkommen auf Lars Test Blog – dem immer noch Unabhängigen Testerblog im Web. Die Sonne hat uns die letzten Tage endlich mal wieder ein wenig Vitamin A spendiert, was für mich Grund genug war unterwegs den schon seit Wochen immer mal wieder gesoundeten BeoPlay H8 On-Ear Kopfhörer auszuprobieren. Der Kopfhörer hat klanglich tatsächlich einiges auf dem Kasten soviel sei schon einmal verraten. Jedoch hat er bei genauerer Betrachtung auch noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen, dazu aber letztlich nun in meinem Bericht mehr. Viel Spaß und hoffentlich viel Erkenntnisgewinn – Rock on!

Wenn Wunsch und Wirklichkeit sich in die Quere kommen

B&O haben in der letzten Zeit kräftig an de Preisschraube gedreht, dies mag zu einen vermutlich daran liegen, dass der H8 mittlerweile auch nicht mehr zu den Allerneusten Machenschaften der Audio-Schmiede gehört, zum anderen muss er sich natürlich auch zu den neuen Modellen wie dem BeoPlay H9i, welcher ebenfalls aktuell ab ca. 500 Euronen zu erwerben ist. Vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht hat man hier festgestellt, dass der Absatz bei dem sehr stolzen Preis nicht ganz so hoch ist und sich in den Foren die Stimmen derer mehren, die behaupten die Gestensteuerung sei eine Farce!? Vielleicht setzen wir Unorthodoxerweise genau bei dieser einmal an.

Gestensteuerung/Alu-Touchfeld des H8

Ich habe den Kopfhörer die letzten 4-5 Wochen immer mal wieder in Betrieb genommen, ihn dann aber wieder Beiseite gelegt. Dies hatte nichts mit dem Klang zu tun. ich war spätestens nach dem dritten oder vierten Nutzungsversuch via Gestensteuerung auf gut deutsch gesagt etwas „angep…“!. Dies Gestensteuerung funktioniert, wenn man sie nutzen will entweder sehr gut, manchmal schlecht aber auch mindestens ebenso häufig überhaupt nicht. Die Idee, die dahinter steckt ist super, nicht dass wir uns da falsch verstehen..! Ich mag es aber nicht sonderlich, wenn ich eine Funktion, welche quasi mit als Hautfeature angepriesen wird nur so schwammig funktioniert. In der Praxis sah dies meist so aus, das wenn ich einen bestimmten Titel ansteuern wollte oder auch nur die Lautstärke in kreisförmiger Bewegung auf dem Lauscher erhöhen oder reduzieren wolle sich da mal so rein gar nichts bei tat. Dies macht die Nutzung des Kopfhörers zu einem echten Glücksspiel. Hier war ich unter dem Strich etwas enttäuscht. Die Hoffnung dass es sich hierbei lediglich um ein „Softwareproblem“ handeln könnte, ließ sich glaube ich bereits vor dem Kauf ausschließen, da es regelmäßig von B&O neue Updates gibt und dies seit dem Verkaufsstart im Jahre 2016 sicherlich hätte „ausmerzen“ lassen müssen.  Wenn die Sensorik dann auf Anhieb funktioniert macht sie ihren Job toll und ist eine sehr angenehme und innovative Bereicherung für die Nutzung des Kopfhörers!!

Optik und Haptik des H8

Wer, wie ich auf den etwas gediegeneren aber nicht „Altbacken“ wirkenden Style des H 8 steht wird sich sicherlich niemals am recht hart gefütterten Kopfband im Lederstile satt sehen können. Die strukturierte Oberfläche hat einfach was, ohne hierbei zu dick aufzutragen. Die Polsterung (Proteinleder) der mit braunen und damit farblich sehr stimmigen Lauscher weit eine Dicke von ca. 2,3 cm auf. Der Innendurchmesser der Lauscher beträgt ca. 3 cm, was ein durchaus übliches Maß bei On-Ear Kopfhörer darstellt. Das Gewicht beträgt ca. 250 Gramm, was ihn durchaus als Streetkopfhörer bzw. mobilen Begleiter ausweist. Die Lauscher sind am Bügel im Winkel von 90 ° schwenkbar. Passen dürfte er wenn ich meine Quadratmurmel zum Vorbild nehme vermutlich allen Menschen mit Kleinem, mittleren und großen Köpfen! Auch für Brillenträger dürfte es hier keine bösen Überraschungen geben, da die Polsterung den Druck von den Ohren bzw. dem Bügel gut abnimmt. Somit wären wir dann auch schon beim Tragekomfort

Tragekomfort des Kopfhörers

Hier halte ich es gerne kurz. De H8 sitzt Top auf. Der Seitenandruck ist sehr gut austariert wie ich finde. Die Ohren werden nicht komplett zerquetscht und auch bei längerem Tragen verspüre ich nicht zwischendurch das Bedürfnis den Kopfhörer vom Ohr abheben zu müssen. Der Andruck von oben durch das Kopfband ist obwohl dieses im direkten Vergleich beim „ertasten“ recht hart wirkt super. Sogar beim Tragen einer Mütze kommt hier zu keinem Zeitpunkt das Gefühl auf, dass hier nicht alles stimmig sitzen würde.

 

Steuerung

Am linken Lauscher ist der Entnehmbahre Akku geparkt. AM rechten Lauter agiert (wenn sie agiert) die Gestensteuerung, zudem findet man hier den On-Off Regler, welche auch die Bluetooth Suche bzw. Verbindungsmodalitäten einleitet. Abgerundet wird die rechte Seite noch durch den USB-Slot zum Laden und den 3,5´er Audio In Slot zur „Mobilmachung“ via Kabel.

 

Klangempfindungen

Hier streiten sich eigentlich die wenigsten Hörer, wenn sie den H8 On Ear Kopfhörer mit anderen Kopfhörern vergleichen. Der Sound ist nicht zuletzt durch Nutzung der BeoPlay App für mich persönlich eine absolute Punktlandung. Der Sound kommt sehr satt und dezidiert aus den verbauten Treibern des H8. Beim Einschalten des Kopfhörer hat man ein leises Grundrauschen,bei einsetzender Musik. Ich höre Metall, Rock, Ska, Pop bis hin zu Jazz. Für mich funktioniert der Kopfhörer in sämtlichen vorgenannten Genres absolut und absolut stimmig, was natürlich immer rein subjektiver Natur ist! Wenn ich den Klang beschreiben müsste, würde ich ihn mit Lebendig und zum teil sogar mitreißend beschreiben wollen. Ich nutze auch den H4 welcher für mich klanglich etwa in der selben Liga spielt, allerdings hatte ich beim H8, was vielleicht etwas „schmierig“ klingen mag so manches mal eine Gänsehautfeeling beim hören von solchen Klassikern wie z. B. bei Cat Stevens mit Father and Son. Wer das mal nachverfolgt hat oder noch möchte, wird vielleicht verstehen was ich damit meine!? Der H9 rockt egal ob bei Korn, Soundgarden, Kraftklub, Syntilastige Popart alá Depeche Mode oder oder oder…! Der Bass agiert präsent aber nicht überdimmensioniert und kommt genau im richtigen Augenblick als kleiner Push Effekt nach vorne. ich persönlich mag das. Ein Kopfhörer muss mich klanglich ein Stück weit mitreißen können. Hierbei st es mir auch ehrlich gesagt dann total egal ob er 30, 50, oder 400 Euro kostet. Die Mitten bieten eine klangliche Breitseite (im positiven Sinne) und tragen gemeinsam mit den exzellenten Höhen den für meine Begriffe absolut tollen Klang dieses Kopfhörers. Auch unter Volllast bekommt man für sein Geld einiges geboten. Die Treiber halten auch härtesten Anforderungen stand und laufen zu keinem Zeitpunkt am Limit.

ANC

Hierzu sei gesagt, dass die reine Funktionalität im Hinblick auf Geräuschreduzierung für mein dafürhalten sehr gut funktioniert. Egal ob Bahn, Bus oder Flieger. Hier hat man nach meinem Dafürhalten alles richtig gemacht. Was allerdings im direkten Vergleich z. B. zu Bose auffällt ist die etwas gepresst wirkende Musikwiedergabe im ANC Modus. hier büsst der H8 an Leistung ein.

 

Bluetooth

Die Verbindung via Bluetooth funktioniert problemlos und ohne Aussetzer auf den üblichen +/- 10 Metern.

Akkuleistung

Der Kopfhörer ist ausdauernd was die Wiedergabe angeht. Ich komme selbst unter Volllast immer locke rüber 11 Stunden Spielzeit, was ich für absolut ausreichend erachte.

Lieferumfang

Beoplay H8i
1,2-m-Audiokabel mit 3,5-mm-Klinke
1,25-m-USB-A-auf-USB-C-Kabel
Flugzeugadapter
Tragebeutel
Kurzanleitung

Meine persönliche Wertung kurz und knackig:

Fazit:

★★★★★ Optik/Verarbeitung

★★★★★ Tragekomfort

★★★★★ (Bluetooth und AUX) Klang

★★★★☆ Klang im ANC Modus

★★☆☆☆ Steuerung

Ich hoffe ich konnte vielleicht ein wenig Interesse am  BeoPlay H8 – Gray Hazel

wecken und bin für (so ziemlich) jeden Kommentar, Fragen, Anregungen oder Kritiken dankbar. In diesem Sinne „Rock on“!

 

Wer den  Kopfhörer von “B&O” austesten / kaufen möchte würde mir einen Riesengefallen tun und mich für die Zukunft aktiv (mit einigen Cent) unterstützen, hierfür den von Amazon zur Verfügung gestellten Link (unten) zum Kauf zu benutzen. Es entstehen hierfür für Dich keine zusätzlichen Kosten und Du hilfst mir dabei irgendwann einmal in ferner Zukunft zumindest die Server- und Unterhaltungskosten für den Blog mit zu finanzieren. Vielen Dank und Rock on!

 

 

 

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