Tribit XFree Tune HiFi-Kopfhörer

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Aloha und Willkommen auf Lars-Test-Blog!

Eines Vorweg: Die Frage nach dem „Einen“ und „Wahren“ Kopfhörer stellt sich meiner Meinung eigentlich gar nicht wirklich. Ich könnte mich immer bei diesen ganzen „Möchtegern-Audio-Gollums“ und „Kopfhörerhobbits“ aufregen, die meinen Ihre Meinung und Ihr persönliches Hörempfinden sei in irgendeiner Art und Weise ausschlaggebend was anderen Interessenten, dann aber auch bitte schön genau so nachzuvollziehen haben. Kommen diese dann zu einem anderen Schluss, wird man schnell in eine Ecke gestellt, die „etwas weniger“ Licht abbekommt, als wenn man auf Linie mitgelaufen wäre. Hörempfinden „ist“, „war“ und „bleibt“ halt immer eine ganz subjektive Geschichte. Wenn dann allerdings noch hinzukommt, dass Vergleiche von Kopfhörern von über 200 Euro zu Kopfhörern wie z. B. den Tribits hier gezogen werden, möchte man eigentlich nur noch „Im Dreieck titschen..“

Ich versuche meine Bewertung zu den Tribit XFree Tune HiFi-Kopfhörern mal etwas anders zusammen zu fassen.

Was wirklich Wichtig ist…! Es muss für dich selber passen…!

 

Fangen wir einmal ganz unorthodox von hinten nach vorne an.

 

Sounding/Klangcheck:

Stimmt, wenn man den Tribit XFree Tune HiFi-Kopfhörer das erst mal aufsetzt und z. B. via MP3 Rock, Metall (was ich am liebsten höre) abspielt hat man zunächst das Gefühl, dass etwas mit dem Bassfundament nicht stimmen kann. Wenn man aber mal genau hinhört, dann ziehen die Mitten und Höhen so stark im Vordergrund, dass man den Eindruck gewinnen könnte, der ganze Kopfhörer wäre Schrott! Dies ist aber mitnichten der Fall. Wenn man den Kopfhörer einfach einmal 1-2 Stunden laufen lässt (gerne auch ohne ihn die ganze Zeit aufzuhaben), der wird beim nächsten Klangcheck feststellen, dass sich die Treiber nach dem sie irgendwo in Fernost vom Band gelaufen sind erst einmal „einspielen“ müssen. Der Sound wird merklich besser und dies ist kein Phänomen, welches bei Billigkopfhörern auftritt, sondern durchaus auch bei Kopfhörern von mehreren hundert Euro vorkommen kann. Ich denke hier z. B. an die Sennheiser Momentum, die B&O H4 etc. Die hatten das gleiche „Problem“. und gehören für mich beide zu absolut großartigen Kopfhörervertretern am Markt.

Wenn das Sounding beendet ist, könnte man so also feststellen, dass sich der Sound im direkten Vergleich zum Anfang sehr manierlich verändert. Ich für meinem Teil denke, dass hier die Mischung recht gut passt. Der Tribit ist sicherlich kein Kopfhörer, welcher mit „Großer Bühne“, wie so oft in Bewertungen zu lesen prahlen kann, er aber durchaus Spaß macht beim hören. Speziell bei Rock, Pop. Metall und sogar Jazz kommen hier die Tiefen, die sauberen Mitten und die für die Preisklasse wirklich passablen Höhen ganz gut zum tragen. Die Frage, die man sich an dieser Stelle stellen muss, „…was erwarte ich von einem Kopfhörer, der nicht mal 60 Euro kostet?“

Für mich muss mich ein Kopfhörer, und das unabhängig vom Preis, im Abspiel begeistern. Er sollte in den richtigen Momenten „pushen“, das ist schließlich das, was Musik für mich persönlich ausmacht. Lebloser Neutralsound ist nicht so meine Sache…! Das kann der Tribit Kopfhörer hier wirklich sehr gut. Wer hier allerdings in der Preisklasse versucht einzelne Instrumente zu verorten, der wird vor Probleme gestellt werden….! Der Tribit klingt ein bisschen „Rotznäsig“, was z. B. Hörern von Marshall Kopfhörern zu schätzen wissen!

Tragekomfort:

Hier ist vermutlich auch immer zu beachten, was ist für mich persönlich „angenehm“. Wie ist die Gewichtsempfindung, wie groß oder klein sind meine Ohren, trage ich eine Brille, wie stark darf der Seitenandruck der Lauscher sein und wie stark der Andruck vom Kopfband auf die Schädeldecke? Das ist genau wie der Klang für jeden unterschiedlich. Die Plsterung des Tribit bietet etwa 2,6 cm Memoryschaum, der nicht sonderlich hochwertig wirkt. Er lässt sich sehr leicht eindrücken und kann es je nach Ohren- bzw. Kopfgröße auf Dauer unangenehm werden. Für mich mit meinem Eierkopf und europäischen Durchschnittsohren passt das ganze recht gut. Die Polsterung des mit Proteinleder gepufferten Kopfbügels könnte gern noch einen „Ticken“ besser gepolstert sein, aber das passt schon. Der Seitenabdruck ist gut gewählt. Der Kopfhörer sitzt auch bei hastigen Bewegungen fest und sicher auf meinem „schütteren“ Haupthaar. Baseballkappe past auch prima drunter und die Bügel lassen auch Platz für Brillenträger. Ich kann den Kopfhörer etliche Stunden aufbehalten ohne ständig das Gefühl zu haben, ihn mal wieder kurz richten zu müssen oder die lausche kurz von den Ohren nehmen zu müssen. Für das Preissegment denke ich haben die hier soweit alles gut erledigt. Man sollte sich allerdings nicht wundern, dass hier kein professionelles Passives Noise Cancelling implementiert ist. Das bedeutet im Klartext, der Sitznachbar kann bei „aufgedrehtem“ Abspiel schon etwas hiervon mitbekommen.

 

Optik/Haptik/Technik:

Die technischen Spezifikationen bei den Asienkopfhörern sind häufig analog der Markenhersteller und unterscheiden sich letztlich im verbauten Material. (Irgendwo müssen die Preisspannen ja herkommen). Tribit bietet hier alltagstauglichen Mainstream an. Die Oberflächen fühlen sich haptisch angenehm an. Keine scharfen Kanten kein raues Plastik (hieraus besteht der Kopfhörer zum größten Teil). Die Lauscher lassen sich abnehmen und ggfls. gegen neue austauschen. Hierbei kann man nebenbei einen dezenten Blick auf die verbauten 40 mm Treiber werfen. Am rechten Lauscher befindet sich ein On-Off-Button, sowie die Laut- und Leisetasten welche auch als Skipping-Tasten genutzt werden. Dadurch, dass die Tasten sich auf der Vorder- und Rückseite befinden, hat man hier einfaches Spiel bei der Bedienung während man den Kopfhörer schon auf dem Kopf trägt. Ein klarer Vorteil zu vielen anderen Anbietern, bei denen man auch schnell mal die falsche Taste erwischt hat. Der Kopfhörer ist klappbar und so auch schnell und einfach in die Tasche gesteckt ohne hierbei viel Platz weg zu nehmen.

Der Lieferumfang:

Hier ist man zügig mit durch. Der Tribit XFree Tune HiFi-Kopfhörer wird in einem Trasportcase mit einem USB Ladekabel, einem 3,5´er Klinkenstecker sowie einem Benutzerhandbuch ausgeliefert. Die Giveaways sind vollkommen ausreichend und wirken nicht wie vom Second Hand Basar.

 

Unterm Strich:

Meine ganz subjektive Meinung ist, dass der Kopfhörer jeden einzelnen Cent wert ist und auch mit einigen höherpreisigen Modellen am Markt locker mithalten kann. Er macht Spaß beim hören , was mir sehr wichtig ist. Die Akkulaufzeit ist so bemessen, das man auch unter Volllast hören, locker über den Tag kommt und das Zubehör ist ebenfalls alltagstauglich. Die Bluetoothverbindung ist ausgesprochen stabil bei unserem Samsung S8, sowie meinen Zenfone 4. Da ich hier beim besten Willen nichts zu beanstanden habe vergebe ich persönlich gerne die volle Punktzahl ohne hier für „alternative Fakten“ verantwortlich zu sein.

Probiert ihn einfach einmal aus. Wenn er nichts für Euch/Dich ist, schickst Du ihn zurück und probierst einen anderen Kopfhörer aus. Wichtig ist einzig und allein, dass er zu Dir passt!

Ich hoffe, ich konnte zumindest ein bisschen bei der Meinungsfindung zum Kauf, oder eben dem Nichtkauf beitragen! Beste Grüße und Rock On!

Noch etwas in eigener Sache. Es wäre toll, wenn Du Dich bei Deinem Kauf zum Tribit oder auch eines anderen Artikels über einen der von mir zur Verfügung gestellten Links bei Amazon umsiehst. Dies kostet Dich keinen cent mehr unterstützt mich aber sehr bei den Unterhaltungskosten für den Blog. Vielen Dank hierfür!

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Ein kleines Video zum Tribit XFree Tune folgt in den nächsten Tagen…

 

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