JBL PartyBox 720 im dunklen Audio-Blogroom mit beleuchteter Front

JBL PartyBox 720 Partylautsprecher

JBL PartyBox 720 mit beleuchteter Front im Test
Die JBL PartyBox 720 während unseres ausführlichen Praxistests mit Lichtshow und beleuchteter Front.

JBL Partybox 720 im Test - 800 Watt, zwei Akkus und jede Menge Party?

Wenn die Fete ausartet könnte das an der JBL PartyBox 720 liegen!

Wer heute nach einem leistungsstarken Partylautsprecher sucht, hat die Qual der Wahl. SOUNDBOKS, Teufel, Sony, LG und natürlich JBL buhlen mit immer größeren und leistungsfähigeren Modellen um die Gunst der Käufer. In unserem JBL PartyBox 720 Test fällt die 720 schon allein durch ihre Größe, 800 Watt Leistung und das neue Akku-Konzept auf.

Doch reicht mächtig Bass und eine imposante Lichtshow aus, um in dieser Klasse zu überzeugen? Für unseren JBL PartyBox 720 Test haben wir den Lautsprecher nicht nur auf Lautstärke, sondern vor allem auf Klang, Ausstattung und Alltagstauglichkeit geprüft. Und natürlich wollten wir wissen, wie mobil ein über 30 Kilogramm schwerer Lautsprecher mit zwei optionalen Akkus tatsächlich sein kann.

Bevor wir uns die PartyBox 720 im Praxiseinsatz und vor allem klanglich genauer ansehen, werfen wir zunächst einen Blick auf die wichtigsten technischen Eckdaten. Schon hier wird deutlich: JBL hat gegenüber der PartyBox 710 an einigen entscheidenden Stellen angesetzt – insbesondere beim Akku-Konzept und bei der Mobilität..

JBL PartyBox 720 mit beleuchteter Front im Test

Inhaltsverzeichnis

Technische Daten der JBL PartyBox 720

Ausgangsleistung 800 Watt RMS
Treiber 2 × 9 Zoll (243 mm) Tieftöner + 2 × 1,25 Zoll (30 mm) Kalottenhochtöner
Frequenzgang 32 Hz – 20 kHz
Bluetooth Bluetooth 5.4
Anschlüsse 3,5-mm-AUX, USB-C sowie zwei XLR-Eingänge für Mikrofon, Gitarre oder Line
USB-C-Ladeausgang Bis zu 30 Watt
Multi-Speaker Auracast; zwei PartyBox 720 lassen sich auch als Stereopaar koppeln
Abmessungen 41,6 × 94,2 × 40,6 cm
Gewicht 31 kg
Schutzklasse IPX4 – spritzwassergeschützt
Akkubetrieb Zwei Steckplätze für 2 × JBL Battery 600; Akkus separat erhältlich
Akkulaufzeit Bis zu 15 Stunden, abhängig von Lautstärke und Nutzung
Ladezeit Ca. 3 Stunden bei ausgeschaltetem Lautsprecher
Steuerung JBL PartyBox App für EQ, Lichtshow und weitere Funktionen

Besondere Merkmale

  • Kräftiges 800-Watt-RMS-System mit zwei 9-Zoll-Tieftönern
  • Dynamische Lichtshow auf der Front, synchron zur Musik
  • Integrierte Rollen und ergonomischer Griff für den Transport
  • Anschlüsse für Mikrofon, Gitarre und weiteres Audio-Equipment
  • Auracast für die Kopplung mehrerer kompatibler Lautsprecher
  • Zwei wechselbare JBL-Battery-600-Akkus ermöglichen echten mobilen Betrieb
  • Steuerung von Klang, Equalizer und Lichtshow über die JBL PartyBox App
Wichtig: Die deutsche Variante der PartyBox 720 wird ohne Akkus angeboten. Für den mobilen Betrieb werden zwei JBL Battery 600 benötigt.
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  • Bring Leben in jede Party: Die tragbare JBL PartyBox 720 liefert kraftvollen JBL Pro Sound mit tiefem Bass und dynamischer...
  • Spektakuläre Lichtshow: Epischer Sound trifft auf lebendige Lichter mit bunten Mustern und Stroboskopeffekten, die sich zum Beat...
  • Sound immer dabei: Die kabellose, IPX4-spritzwassergeschützte Musikbox ist überall einsatzbereit und mit zwei JBL 600 Akkus...
  • Auracast: Für noch mehr Power und echten Stereosound können zwei der Partylautsprecher gekoppelt oder mehrere JBL...
  • JBL PartyBox App: Musik, EQ und Lichtshow lassen sich bequem über die App steuern und über den USB-C-Eingang nahtlose...

Letzte Aktualisierung am 11.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

JBL PartyBox 720 vs. PartyBox 710 – was hat sich verändert?

Auf den ersten Blick könnte man meinen, JBL habe die PartyBox 710 einfach nur etwas modernisiert. Ganz so einfach ist es aber nicht. Die Ausgangsleistung bleibt zwar bei 800 Watt RMS, technisch hat JBL die 720 an mehreren Stellen deutlich weiterentwickelt.

Am auffälligsten ist das neue Akku-Konzept. Die PartyBox 710 war im Grunde ein großer, rollbarer Netzlautsprecher. Die 720 kann dagegen mit zwei JBL Battery 600 betrieben werden und schafft damit laut Hersteller bis zu 15 Stunden Wiedergabezeit. Die Akkus gehören bei der deutschen Variante allerdings nicht zum Lieferumfang und müssen separat gekauft werden.

Auch bei den Lautsprechern selbst hat JBL nachgelegt. In der 710 arbeiten zwei 8-Zoll-Woofer und zwei 2,75-Zoll-Hochtöner. Die 720 setzt dagegen auf zwei größere 9-Zoll-Tieftöner und zwei 1,25-Zoll-Kalottenhochtöner. Gleichzeitig reicht der angegebene Frequenzgang nun bis 32 Hz hinunter, während JBL bei der 710 35 Hz nennt. Auf dem Papier spricht das zumindest für etwas mehr Tiefgang. Ob man davon in der Praxis wirklich etwas hört, klären wir später im Hörtest.

Modernisiert wurde außerdem die Funk- und Anschlussseite. Bluetooth springt von 5.1 auf 5.4, die 720 unterstützt Auracast statt des älteren True-Wireless-Stereo-Ansatzes der 710 und bringt zwei XLR-Eingänge sowie USB-C mit. Damit lässt sie sich flexibler mit Mikrofon, Gitarre oder DJ-Equipment einsetzen.

Ganz ohne Nachteile ist die Weiterentwicklung nicht. Die PartyBox 720 wiegt mit 31 kg etwas mehr als die 710 mit 27,8 kg. JBL versucht das mit einem ergonomischen Griff und breiteren Rollen aufzufangen. Sie ist also mobiler geworden – aber keineswegs leichter.

Kurz gesagt: Die 720 ist weniger ein radikaler Leistungssprung als vielmehr die konsequent modernisierte und deutlich flexiblere PartyBox 710. Vor allem Akkubetrieb, Auracast, größere Tieftöner und die erweiterten Anschlüsse machen den Unterschied.

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Lieferumfang und erster Eindruck – die PartyBox 720 ist kein Leichtgewicht

Der Lieferumfang fällt „angenehm“ übersichtlich aus – vielleicht sogar etwas zu übersichtlich. Neben der PartyBox 720 finden sich im Karton lediglich das Netzkabel und die Bedienungsanleitung. Wer die 720 tatsächlich unabhängig von der Steckdose betreiben möchte, muss zusätzlich investieren.

Die beiden benötigten Akkus gehören nämlich nicht zum Lieferumfang. Wir haben sie deshalb separat organisiert. Gerade weil die neue Akku-Lösung für uns einer der interessantesten Unterschiede zur PartyBox 710 ist, hinterlässt das zunächst einen etwas, na sagen wir mal, mageren, Eindruck: Die Möglichkeit zum mobilen Betrieb ist HAMMERMÄßIG – dass die dafür notwendigen Akkus extra bezahlt werden müssen, sollte man beim Gesamtpreis allerdings unbedingt berücksichtigen.

Solange keine Akkus eingesetzt sind, funktioniert die PartyBox 720 natürlich ganz klassisch über das mitgelieferte Netzkabel. Für den stationären Einsatz ist das kein Problem. Wer sie dagegen regelmäßig im Garten, auf Veranstaltungen oder an Orten ohne Steckdose nutzen möchte, dürfte die beiden Akkus ziemlich schnell auf die Einkaufsliste setzen.

Verarbeitung, Größe und Mobilität – 31 Kilo Lebendgewicht auf Rollen

Haptisch macht die JBL PartyBox 720 zunächst einen sehr ordentlichen Eindruck – vor allem aber einen wuchtigen.

Das Gehäuse besteht größtenteils aus Hartplastik. Wer es etwas böse formulieren möchte, könnte von der „Marke Plastikbomber“ sprechen. Allerdings definitiv von der besseren Sorte: Nichts wirkt klapprig, billig oder schlecht zusammengesetzt. Die Box macht insgesamt einen robusten Eindruck und vermittelt das Gefühl, auch einen etwas raueren Partyeinsatz problemlos wegzustecken.

Optisch ist die 720 dagegen vor allem eines: markant. Wirklich hochwertig oder edel wirkt das Kunststoffgehäuse für uns nicht unbedingt – dafür ist die PartyBox aber auch gar nicht gemacht. Sie will auffallen, und genau das tut sie. Mit ihrer Größe, der beleuchteten Front und der typischen JBL-Optik ist sie im Raum eindeutig ein Eyecatcher. Unauffällig irgendwo in der Ecke verschwinden? Keine Chance.

Bei der Mobilität zeigt sich allerdings schnell, dass Rollen allein aus 31 Kilogramm noch keinen handlichen Lautsprecher machen. Auf glatten Böden funktionieren die Rollen richtig gut und die PartyBox lässt sich erstaunlich bequem bewegen. Sobald der Untergrund schlechter wird, kippt dieses Bild aber schnell. Auf Wiese, Schotter oder unebenem Pflaster werden die Rollen eher zur Belastung als zur Hilfe.

Ähnlich sieht es bei Treppen aus. Treppengänge würden wir grundsätzlich zu zweit meistern. Allein ist das Gewicht nicht nur unbequem, sondern je nach Treppe schlicht unnötig riskant. Ins Auto bekommt man die PartyBox 720 durchaus hinein, angenehmer und sicherer ist aber auch hier eine zweite Person.

Unterm Strich ist die 720 also durchaus mobil – aber nicht leichtfüßig. Auf ebenem Untergrund funktioniert das Konzept sehr gut, abseits davon merkt man jederzeit, dass man hier einen ausgewachsenen Partylautsprecher bewegt.

Bedienung und Anschlüsse – erfreulich praxisnah

Die PartyBox 720 ist bei der Bedienung wirklich angenehm unkompliziert. Auf der Oberseite sitzen die wichtigsten Regler direkt am Gerät, sodass man für Lautstärke, Wiedergabe und Lichtshow nicht ständig zum Smartphone greifen muss.

Gerade bei einer Party gefällt uns diese klassische Direktbedienung deutlich besser, als wenn jede Kleinigkeit erst über eine App geregelt werden müsste.

Spannend wird es auf der Rückseite. Dort bietet JBL unter anderem USB-C, einen 3,5-mm-AUX-Eingang sowie zwei XLR-Anschlüsse. Über letztere lassen sich beispielsweise Mikrofon, Gitarre oder auch ein Line-Signal beziehungsweise DJ-Mixer anschließen. Für die jeweiligen Eingänge stehen zudem eigene Gain-Regler zur Verfügung. Auch eine Daisy-Chain-Verbindung zu weiteren PartyBox-Lautsprechern per Kabel ist vorgesehen.

Der USB-C-Anschluss ist dabei mehr als nur eine Ladebuchse. JBL sieht ihn auch für die Verbindung mit kompatiblen Geräten vor; mobile Geräte können darüber mit bis zu 30 Watt geladen werden. Für einen Lautsprecher dieser Klasse ist das eine sinnvolle Ergänzung, gerade wenn Smartphone oder Tablet während einer längeren Party irgendwann nach Strom verlangen.

Die Anschlussausstattung passt damit ziemlich gut zum Anspruch der PartyBox 720: Sie kann schlicht per Bluetooth Musik spielen, bietet aber gleichzeitig genug Möglichkeiten für Karaoke, Gitarre oder eine kleine DJ-Lösung.

Bedienfeld der JBL PartyBox 720 mit Lautstärke- und Lichtsteuerung
Bedienfeld der JBL PartyBox 720 mit Lautstärke- und Lichtsteuerung
Anschlüsse auf der Rückseite der JBL PartyBox 720

Die Lichtshow – Spielerei? Ja. Aber verdammt wirkungsvoll.

Die JBL PartyBox App ist kein Muss, macht die Bedienung der 720 aber deutlich komfortabler. Musiksteuerung, Equalizer und Lichtshow lassen sich bequem vom Smartphone aus regeln – gerade bei einer 31 Kilo schweren Box ganz angenehm, weil man nicht für jede Änderung zum Lautsprecher laufen muss.

Bei der Lichtshow ist JBL ohnehin in seinem Element. Direkt an der PartyBox kann zwischen NEON, LOOP, BOUNCE, TRIM, SWITCH und FREEZE gewechselt werden; auch Stroboskop- und Sternenlicht lassen sich zuschalten. Über die App geht das Ganze noch komfortabler.

Braucht man das alles? Natürlich nicht. Macht es Spaß? Definitiv! Gerade im Dunkeln trägt die Beleuchtung ordentlich zur Party-Atmosphäre bei – und wer es ruhiger mag, schaltet den ganzen Zirkus eben ab.

JBL PartyBox 720 mit eingeschalteter Lichtshow im Dunkeln
Fette Lichtshow
JBL PartyBox 720 im Außeneinsatz
Outdoor JBL Partybox 720 bei der Arbeit

JBL PartyBox App – sogar im Halbschlaf bedienbar

Direkt nach der Installation der JBL PartyBox App wartete zunächst noch ein Update auf uns. Das war schnell erledigt – und danach zeigte sich eine der angenehmsten Überraschungen im gesamten Test: Diese App ist wirklich extrem benutzerfreundlich.

Keine verschachtelten Menüs, keine kryptischen Einstellungen und kein Rätselraten, wo JBL irgendeine Funktion versteckt hat. Die PartyBox App lässt sich quasi im Schlaf bedienen und dürfte damit sogar das Prädikat „DAU-geeignet“ problemlos verdienen. Dickes Lob an JBL für so viel Mitgefühl mit der ohnehin schon geplagten Nutzergemeinde von Partylautsprechern. 

Egal ob wir den Klang beziehungsweise das Balancing anpassen, Einstellungen verändern oder uns durch die verschiedenen Lichtspiele arbeiten wollten: Hier funktionierte tatsächlich alles auf Anhieb. Die Verbindung zur PartyBox stand zuverlässig und die Bedienung reagierte so, wie man es erwartet. Klingt selbstverständlich – ist es bei Hersteller-Apps leider längst nicht immer.

Kurz gesagt: JBL versucht hier nicht, mit unnötiger Komplexität zu beeindrucken. Die App macht genau das, was sie soll – und zwar schnell, übersichtlich und ohne vorher ein Studium absolvieren zu müssen.

Höreindruck Lars – wie klingt die JBL PartyBox 720?

Unglaublich voluminös! Gut, bei diesem „fetten Kerl“ ist das vielleicht auch kein besonderes Kunststück. Wer sich schon auf Rollen durch die Weltgeschichte transportieren lassen muss, darf schließlich auch entsprechend auftreten. Und genau das tut die PartyBox 720.

Was man JBL in dieser Lautsprecherklasse dagegen nicht immer zutraut, ist die durchaus vorzeigbare Auflösung in den Höhenbereichen. Teilweise ist schon beeindruckend, was man hier auf die Ohren bekommt – insbesondere dann, wenn man den separat zuschaltbaren Bass-Boost einmal außen vor lässt. Die 720 kann nämlich deutlich mehr als nur laut und tief.

Die beiden 1,25-Zoll-Kalottenhochtöner leisten dazu ihren Anteil und sorgen dafür, dass die 720 trotz ihrer brachialen Größe obenrum erstaunlich sauber, offen und differenziert bleibt.

Die Mitten kommen hart – und sind gefühlt von der Milz bis zum Brustpiercing spürbar. Im Ernst: Das Ganze besitzt ordentlich Druck, bleibt für uns aber immer in einem Bereich, der hörenswert und vor allem tanzbar bleibt. Kein nerviges Dauer-Bumm-Bumm-Bumm, das nach wenigen Minuten nur noch auf die Nerven geht.

Besonders überrascht hat uns, wie wenig sich die PartyBox 720 um unterschiedliche Musikrichtungen schert. Metal, Hard Rock, Pop, Vocals, Dubstep, Ska und sogar Jazz – wir konnten ihr eigentlich alles zum Fraß vorwerfen. Manchmal war eine kleine Nachjustierung am EQ nötig, danach performte sie aber quer durch die Genres richtig stark. Aus einem reinen Partyprügler wird so überraschend schnell ein ziemlich vielseitiger Lautsprecher.

Das Ergebnis ist stellenweise ein kleines Soundfestival. Beeindruckend! SOUNDBOKS mit der vierten Generation und auch Teufels ROCKSTER dürfen sich da unserer Meinung nach durchaus noch einmal zum Nachsitzen melden.

Die beiden „Party-Riegel“ der JBL PartyBox 720 – klein, aber oho!

Eine der größten Überraschungen nach inzwischen vielen Wochen Betrieb sind für uns tatsächlich die beiden Akkus. Von ihrer Größe her erinnern sie eher an zwei aufeinandergelegte Milchschnitten als an ausgewachsene Energiespeicher für so einen 31-Kilo-Boliden. Umso erstaunlicher ist, wie viel Ausdauer darin steckt. Wir haben die PartyBox über viele, viele Stunden laufen lassen und mussten deutlich seltener nachladen, als wir anfangs erwartet hatten. Die kleinen Dinger haben richtig Power.

Einen Haken gibt es allerdings: Der Spaß ist nicht gerade günstig. Zwei Akkus schlagen zusätzlich zum ohnehin nicht kleinen Kaufpreis der PartyBox ordentlich zu Buche. Für uns gehören sie trotzdem zur 720 dazu, denn erst mit ihnen spielt das neue Mobilitätskonzept seine eigentliche Stärke aus.

Rückwärtigeansicht des Gehäuses der JBL PartyBox 720 mit geöffnetem Akkudeckel
Die Akkus, die es in sich haben

Letzte Aktualisierung am 12.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was uns an der JBL PartyBox 720 nicht gefällt

JBL PartyBox 720 im dunklen Audio-Blogroom mit beleuchteter Front

So stark uns die PartyBox 720 klanglich überzeugt hat, ganz ohne Kritik kommt sie natürlich nicht davon. 31 Kilogramm bleiben 31 Kilogramm. Die Rollen helfen auf glatten Flächen enorm, auf Wiese, Schotter oder schlechtem Pflaster ist mit der entspannten Mobilität aber schnell Schluss. Treppen oder das Verladen ins Auto erledigt man besser zu zweit.

Der zweite Punkt ist der Preis für die Mobilität. Dass ausgerechnet die beiden Akkus nicht zum Lieferumfang gehören, finden wir angesichts der Preisklasse weiterhin ziemlich knauserig. Zumal sie für uns nach mehreren Wochen Nutzung zu den größten Überraschungen der PartyBox 720 gehören und das Konzept erst wirklich komplett machen.

Und schließlich bleibt die Optik Geschmackssache. Die Verarbeitung ist robust und ordentlich, wirklich hochwertig wirkt der große Kunststoffkoloss aber nicht. „Plastikbomber von der guten Sorte“ trifft es für uns nach wie vor ziemlich gut.

Audio-Blogger im Studio mit JBL PartyBox 720 im Hintergrund

Fazit – JBL PartyBox 720: mehr als nur Bumm-Bumm-Bumm

Die JBL PartyBox 720 hat uns überrascht. Und zwar ziemlich deutlich. Erwartet hatten wir einen mächtigen Partylautsprecher mit viel Bass, Lichtshow und ordentlich Pegel. Bekommen haben wir zusätzlich eine erstaunlich gute Höhenauflösung, druckvolle Mitten und einen Lautsprecher, der sich von Metal und Hard Rock über Pop und Dubstep bis hin zu Ska und Jazz erstaunlich wenig beeindrucken lässt.

Natürlich bleibt die 720 ein ziemlicher Brocken. 31 Kilogramm, viel Kunststoff und zwei separat zu bezahlende Akkus verhindern für uns die volle Punktzahl. Wer dagegen genau weiß, worauf er sich einlässt, bekommt einen enorm leistungsfähigen Partylautsprecher, der eben nicht nur Bumm-Bumm kann.

Die beiden kleinen „Party-Riegel“ machen das Konzept schließlich komplett. Ihre Ausdauer hat uns im Langzeiteinsatz richtig beeindruckt – auch wenn JBL sie unserer Meinung nach bei diesem Preis gerne direkt hätte beilegen dürfen.

Klanglich gehört die PartyBox 720 für uns aktuell zu den stärksten mobilen Partylautsprechern, die wir gehört haben. SOUNDBOKS und Teufel müssen sich warm anziehen.

Unsere Wertung: 4,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐½

                                          Rock On!!!!

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