SOUNDBOKS Rider im Test
SOUNDBOKS Rider im Test: Kann SOUNDBOKS eigentlich auch klein?
Aloha, Salute und willkommen zurück auf Lars-Test-Blog – dem etwas anderen Audio-Testblog im Web!
SOUNDBOKS kann groß. SOUNDBOKS kann laut. Und dass die Dänen Party können, müssen sie spätestens seit der SOUNDBOKS 3 und 4 vermutlich niemandem mehr beweisen. In diesem SOUNDBOKS Rider Test geht es deshalb um eine ziemlich einfache Frage: Können sie eigentlich auch klein?
Genau diese Frage begleitet mich seit den ersten Minuten mit der neuen SOUNDBOKS Rider.
6,5 Kilogramm, ein 8-Zoll-Woofer, austauschbarer Akku und bis zu 118 dB lesen sich nämlich fast so, als hätte jemand eine ausgewachsene SOUNDBOKS genommen und einmal kräftig mit der Schrumpfpistole draufgehalten.
So einfach ist die Geschichte allerdings nicht.
Ich habe die Rider inzwischen etliche Stunden quer durch meine üblichen Playlists gejagt. Rock, Hardrock, Metal, Pop, elektronische Musik und alles, was einer Box bei höheren Pegeln irgendwann die akustischen Hosen herunterzieht.
Mein Eindruck?
Verdammt cooles Teil – aber eben keine SOUNDBOKS 4 in klein.
Und genau darin liegt gleichzeitig ihre Stärke und ihr Problem.
SOUNDBOKS Rider im Kurzfazit
Die SOUNDBOKS Rider ist für ihre Größe beeindruckend laut, hervorragend verarbeitet und tatsächlich noch so handlich, dass man sie spontan mitnimmt.
Für Garten, Grillplatz, Camping, Festival und kleinere Partys macht die Kiste richtig Laune.
Klanglich reicht sie für mich allerdings nicht an SOUNDBOKS 3 und 4 heran. Vor allem bei hohen Pegeln fehlt es etwas an Auflösung und Souveränität.
Der Equalizer hilft ordentlich beim Abstimmen. Physik kann aber auch die beste App nicht wegregeln.
Und mit rund 499 Euro bewegt sich die Rider in einem Bereich, in dem sie sich durchaus kritische Fragen gefallen lassen muss.
Inhaltsverzeichnis
Das gefällt mir
- enormer Pegel für die Größe
- mit 6,5 kg wirklich noch mobil
- robuste Verarbeitung
- IP66
- austauschbarer Akku
- USB-C-Ladung direkt am Akku
- guter Equalizer
- hoher Spaßfaktor
- typischer SOUNDBOKS-Auftritt
Das gefällt mir weniger
- weniger Auflösung als SOUNDBOKS 3 und 4
- bei Vollgas zunehmend gröbere Klangdarstellung
- kein TeamUp
- kein leistungsfähiger USB-C-Netzadapter im Lieferumfang
- mein Akku kam mit nur rund 15 % Ladung an
- für eine echte Mega-Party wiederum zu klein
- 499 Euro sind eine ordentliche Ansage
SOUNDBOKS Rider – die wichtigsten Daten
| Merkmal | SOUNDBOKS Rider |
|---|---|
| Maximalpegel | bis 118 dB |
| Tieftöner | 1 × 8 Zoll |
| Hochtöner | 1 × 1,2 Zoll |
| Frequenzbereich | 40 Hz – 20 kHz |
| Gewicht | 6,5 kg |
| Schutzklasse | IP66 |
| Akku | austauschbar |
| Akkulaufzeit | bis zu 35 Stunden |
| Laden | USB-C direkt am Akku |
| Eingang | 3,5-mm-AUX |
| App / EQ | ja |
| TeamUp | nein |
| Preis | UVP 499 Euro |
Auf dem Papier ist das schon eine ziemlich interessante Mischung.
118 dB aus einem Lautsprecher mit nur 6,5 Kilogramm Gewicht sind eine Ansage.
Und genau diese Kombination aus Pegel und Transportabilität ist eine der größten Stärken der Rider.
Klein, aber garantiert kein Brüllwürfel
Optisch braucht die Rider ungefähr drei Sekunden, um ihre Herkunft zu verraten.
Metallgitter, massive Ecken, robustes Gehäuse und dieser typische SOUNDBOKS-Auftritt, der irgendwie immer ein wenig danach aussieht, als könne man die Box nach der Party zur Not auch noch als Unterlegkeil für einen Kleinwagen verwenden.
Gefällt mir.
Eine SOUNDBOKS muss für mich nicht aussehen wie ein Designerstück fürs Wohnzimmer. Die darf raus. Die darf Dreck sehen. Und vermutlich wird irgendwann auch das erste Bier darüberlaufen.
Die IP66-Zertifizierung passt deshalb hervorragend ins Bild.
Mit ihren 6,5 Kilogramm kommt aber der wirklich entscheidende Unterschied zu den großen Geschwistern.
Eine SOUNDBOKS 3 oder 4 transportiert man.
Die Rider nimmt man mit.
Das klingt banal, macht in der Praxis aber einen gewaltigen Unterschied.
118 dB: Da geht noch was!
Beim ersten richtigen Soundcheck musste ich durchaus grinsen.
Denn egal wie klein die Rider neben einer SOUNDBOKS 4 aussehen mag:
Leise ist anders.
Bereits bei normaler Lautstärke entwickelt der 8-Zöller erstaunlich viel Druck. Der Bass kommt knackig, Stimmen sitzen ordentlich davor und ziemlich schnell stellt sich dieses bekannte Gefühl ein:
Komm, da geht doch noch was …
Also weiter.
Und ja: Da geht tatsächlich noch einiges.
Für Terrasse, Garten, Grillplatz, Camping oder eine normale Feier hat die Rider mehr als genug Dampf. Auch draußen bricht das Klangbild nicht sofort zusammen, sobald man sich ein paar Meter von der Box entfernt.
Bis hierhin kann man sagen:
Mission SOUNDBOKS erfüllt.
Dann dreht man allerdings weiter.
Und genau dort wird die Geschichte interessanter.
Klang: Laut kann sie – aber wie sauber?
Ich höre Lautsprecher grundsätzlich nicht mit drei vorgegebenen audiophilen Referenzstücken und anschließendem bedeutungsschweren Stirnrunzeln.
Bei mir muss eine Box durch das durch, was später auch tatsächlich darauf läuft und ohne Wenn und Aber…!
Rock. Hardrock. Metal. Pop. Hip-Hop. Elektronisches. Ruhigere Sachen. Und natürlich Titel, bei denen gleichzeitig so viel passiert, dass schlechte Abstimmung relativ schnell auffliegt.
Hier zeigt die Rider ihre erste wirkliche Schwäche.
Ihr fehlt gegenüber SOUNDBOKS 3 und 4 etwas Auflösung.
Das ist kein Weltuntergang.
Und ich möchte hier ausdrücklich nicht den Eindruck erwecken, die Rider würde schlecht klingen.
Tut sie nicht.
Sie besitzt Punch, Spielfreude und macht gerade mit dynamischer Musik richtig Spaß.
Wenn Gitarren, Schlagzeug, Bass und Gesang aber gleichzeitig richtig loslegen, sortieren die großen SOUNDBOKS-Modelle das Ganze für mein Empfinden souveräner.
Die Rider schiebt irgendwann mehr zusammen.
Und das hört man.
Vollgas – irgendwann muss die Kuh fliegen
Kaufen wir eine SOUNDBOKS, um anschließend den Lautstärkeregler liebevoll bei 35 Prozent zu parken?
Eher nicht.
Also:
Feuer frei.
Die Rider wird wirklich verdammt laut.
Nur zeigt sich genau hier auch ihre Grenze.
Mit zunehmendem Pegel geht etwas Feinzeichnung verloren. Einzelne Details verschmelzen stärker, die oberen Frequenzen treten deutlicher hervor und das Klangbild wirkt insgesamt gröber.
Meine kürzeste Zusammenfassung lautet deshalb:
Die Rider kann ein Stück lauter, als sie klanglich sauber auflösen kann.
Und hier unterscheiden sich für mich die großen SOUNDBOKS-Modelle.
Auch eine SOUNDBOKS 3 oder 4 ist weiß Gott kein audiophiler Studiomonitor.
Das will sie überhaupt nicht sein.
Aber diese Lautsprecher schaffen es erstaunlich lange, ihren kräftigen und bewusst etwas dreckigen Partycharakter zusammenzuhalten.
Bei der Rider kommt früher der Punkt, an dem man merkt:
Jetzt arbeitet das kleine Gehäuse richtig.
Der Equalizer kann viel – zaubern kann er nicht
SOUNDBOKS gibt einem glücklicherweise reichlich Möglichkeiten, den Klang anzupassen.
Über die App lassen sich unterschiedliche Klangprofile nutzen und mit dem Equalizer kann man ordentlich nacharbeiten.
Und ja:
Das bringt etwas.
Ich habe daran während meiner Hörsessions reichlich herumgeschraubt. Gerade draußen oder bei basslastigem Material kann man die Rider durchaus wirkungsvoll anpassen.
Aber ein Equalizer ist eben kein Zauberstab.
Er verändert die Abstimmung.
Er vergrößert weder das Gehäuse noch die Membranfläche und er erfindet auch keine zusätzliche Detailauflösung.
So einfach ist Physik manchmal.
Hat SOUNDBOKS beim Schrumpfen etwas vergessen?
Das ist für mich die eigentlich interessante Frage dieses Tests.
Mit SOUNDBOKS Mix und Rider bewegt sich der Hersteller inzwischen deutlich stärker in kleinere und mittlere Lautsprecherklassen.
Grundsätzlich finde ich das spannend.
Nicht jeder braucht eine riesige Partybox.
Und nicht jeder möchte mehr als 15 Kilogramm Lautsprecher durch die Gegend schleppen.
Nach meinen vielen Stunden mit der Rider bleibt bei mir allerdings ein Gedanke hängen:
Vielleicht wurde hier etwas zu viel „große SOUNDBOKS“ verkleinert und etwas zu wenig „kleine SOUNDBOKS“ neu entwickelt.
Das ist ein Unterschied.
SOUNDBOKS 3 und 4 fühlen sich innerhalb ihrer Geräteklasse ausgesprochen stimmig an.
Bei der Rider versucht man dagegen sehr viele Dinge gleichzeitig.
Klein.
Leicht.
Brutal laut.
Lange Akkulaufzeit.
Und trotzdem weiterhin möglichst viel vom typischen SOUNDBOKS-Charakter.
Irgendjemand muss diesen Kompromiss bezahlen.
Für mich bezahlt ihn hauptsächlich die klangliche Auflösung bei höherem Pegel.
Vielleicht hätte das kleinere Format etwas mehr Maßanfertigung und etwas weniger Schrumpfkur vertragen.
Rider gegen SOUNDBOKS 3 und 4
Wer bereits eine große SOUNDBOKS besitzt, sollte deshalb nicht erwarten, einfach denselben Lautsprecher in kleiner zu bekommen.
So funktioniert es nicht!
Die Rider punktet da eher an anderer Stelle.
Sie ist deutlich handlicher.
Zudem ist sie schneller eingepackt.
Sie lässt sich angenehmer tragen.
Und wahrscheinlich wird man sie deshalb in vielen Situationen tatsächlich häufiger mitnehmen.
Klanglich bleiben SOUNDBOKS 3 und 4 für mich jedoch erwachsener.
Bei hohen Pegeln besitzen sie mehr Ruhe und bessere Übersicht.
Die Rider wirkt daneben schneller angestrengt.
Das bedeutet aber nicht, dass die Großen automatisch die bessere Wahl sind.
Wer einfach nur schnell einen kräftigen Lautsprecher in den Garten tragen will, bekommt mit der Rider einen ganz anderen Alltagskomfort.
Für die Mega-Party wiederum zu klein
Und damit landet die Rider in einer durchaus „interessanten“ Zwischenposition.
Für einen normalen Bluetooth-Lautsprecher ist sie extrem leistungsfähig.
Für eine echte Mega-Party würde ich dagegen weiterhin eine größere SOUNDBOKS bevorzugen.
118 dB klingen auf dem Datenblatt spektakulär.
Entscheidend ist aber nicht nur, was unmittelbar vor dem Lautsprecher passiert.
Eine große Fläche braucht Druck, Reichweite und Reserven.
Und genau dort zeigen größere Lautsprecher ihre Vorteile. Wie sich ein solcher großer Partylautsprecher in der Praxis schlägt, haben wir unter anderem bei der [JBL PartyBox 720 im Test] ausführlich ausprobiert
Für Gartenparty, Grillabend, kleinere Feier, Camping, Festival oder Vereinsleben?
Sehr gern.
Für eine große Veranstaltung mit ordentlich Menschen und dauerhaft Vollgas?
Da würde ich dann doch etwas höher ins Regal greifen.
Akku: raus damit!
Beim Akku bleibt SOUNDBOKS einer Sache treu, die ich ausdrücklich begrüße:
Er ist austauschbar.
Gerade bei einem Lautsprecher für rund 500 Euro finde ich das wesentlich sinnvoller als einen fest eingebauten Energiespeicher.
Wird der Akku irgendwann schwächer, muss nicht gleich der ganze Lautsprecher zum Patienten werden.
SOUNDBOKS gibt je nach Lautstärke eine Laufzeit zwischen etwa acht und 35 Stunden an.
Wie üblich gilt natürlich:
Wer die Kuh permanent fliegen lässt, kommt nicht auf 35 Stunden. 😉
20 Prozent – ernsthaft?
Etwas irritiert war ich beim ersten Einschalten.
Mein Akku kam mit gerade einmal knapp 20 Prozent Ladestand bei mir an.
Nein, das ist noch keine Tiefentladung.
Wir müssen daraus also kein Akkudrama machen.
Trotzdem finde ich das bei einem neuen Gerät nicht besonders gelungen.
Man möchte so ein Spielzeug doch auspacken, einschalten und zunächst einmal hören, was geht.
Bei 20 Prozent lautet der Ablauf eher:
Auspacken.
Kurz hören.
„Oh.“
Ladegerät suchen.
Und erst einmal Strom organisieren.
Gerade wenn ein Gerät vorher länger im Lager gelegen hat, hätte ich etwas mehr Reserve besser gefunden.
USB-C: guter Ansatz – mit einem kleinen Haken
Geladen wird bei der Rider direkt per USB-C am Akku.
Das gefällt mir grundsätzlich sehr gut.
Kein proprietärer Spezialstecker und kein Ladegerät, das nach drei Jahren verschwunden ist und anschließend nur noch bei Vollmond irgendwo gebraucht angeboten wird.
USB-C gehört heutzutage an so ein Gerät.
Was allerdings fehlt, ist ein leistungsfähiger USB-C-Netzadapter.
Und genau hier könnte der eine oder andere Käufer zunächst etwas irritiert schauen.
Denn USB-C ist eben nicht automatisch USB-C.
Das alte Handy-Netzteil aus der Schublade passt vielleicht wunderbar in die Buchse.
Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es auch genügend Leistung liefert.
SOUNDBOKS sieht für schnelles Laden bis zu 65 Watt vor. Mit schwächeren Netzteilen kann die Ladezeit entsprechend deutlich länger ausfallen.
Bei rund 499 Euro hätte ich einen passenden USB-PD-Netzadapter im Karton durchaus nett gefunden.
Nicht zwingend irgendein exotisches „SOUNDBOKS-Ladegerät“.
Einfach einen vernünftigen Adapter.
Kein TeamUp – muss man nicht verstehen
Bei der Rider fehlt außerdem TeamUp.
Das finde „wohl nicht nur“ ich schade.
Gerade bei einer kleineren Box hätte es für mich durchaus Charme gehabt, später eine zweite Rider dazuzustellen oder sie mit anderen SOUNDBOKS-Modellen zu kombinieren.
Damit bleibt die Rider in der Praxis eine eigenständige mobile Box.
Kann man machen.
Ich hätte die Entscheidung trotzdem lieber selbst getroffen.
499 Euro – nun wird es ernst
Und dann wäre da natürlich noch der Preis.
Rund 499 Euro sind für einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher eine Ansage.
SOUNDBOKS liefert dafür robuste Hardware, ordentlich Pegel, einen austauschbaren Akku und ein Produkt, das wahrscheinlich mehr wegsteckt als viele klassische Bluetooth-Boxen.
Trotzdem bewegen wir uns bei 499 Euro in einem Bereich, in dem man genauer hinschauen darf.
Denn die Rider ist weder die billigste kleine Box noch die leistungsfähigste große Partybox.
Ihre Stärke liegt genau dazwischen.
Wer genau diese Mischung sucht, bekommt ein sehr spannendes Produkt.
Wer ausschließlich maximale Lautstärke oder maximale Klangqualität möchte, findet passendere Spezialisten.
Aktueller Preis & Amazon-Angebote
Gerade bei einem Listenpreis um 499 Euro lohnt sich ein Blick auf aktuelle Aktionen. Rund um Prime Days, Black Week und Cyber Week kann ein Preisvergleich besonders interessant werden.
- 118 dB max. Lautstärke: So laut wie ein Konzert im Stadion. Glasklarer, ausgewogener Sound.
- 6,5 kg Gewicht: Ultrakompaktes, portables Gehäuse. Tragbar mit einer Hand oder mit Tragegurt „The Strap“.
- Typisches SOUNDBOKS-Design: Robust und widerstandsfähig. Stilvoller Blickfang in jedem Ambiente.
- Ausdauernder Akku: 35 Stunden bei mittlerer und 8 Stunden bei maximaler Lautstärke. Steckdose überflüssig.
- Ladegerät night inbegriffen: Wegen der Funkanlagenrichtlinie (RED) der EU ist in THE BATTERY kein Ladegerät mehr enthalten...
Letzte Aktualisierung am 30.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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Für wen ist die SOUNDBOKS Rider gedacht?
Für mich passt die Rider hervorragend zu Menschen, denen eine klassische Bluetooth-Box irgendwann einfach zu brav geworden ist.
Wer draußen gerne lauter hört, einen robusten Lautsprecher möchte und trotzdem keine ausgewachsene SOUNDBOKS schleppen will, bekommt hier eine ziemlich spannende Mischung.
Gerade für Festival, Camping, Garten, Sport und kleinere Veranstaltungen passt sie deshalb hervorragend.
Anders sieht es aus, wenn hauptsächlich bei Zimmerlautstärke im Wohnzimmer gehört wird. Für 499 Euro gibt es an anderer Stelle mehr klangliche Feinheiten.
Wer hingegen regelmäßig richtige Großpartys beschallen will, landet früher oder später wieder bei der großen SOUNDBOKS.
Unterm Strich lebt die Rider nach unserem Dafürhalten genau von diesem Bereich dazwischen.
Fazit: Verdammt cool – aber keine SOUNDBOKS 4 in klein
Nach etlichen Stunden mit der SOUNDBOKS Rider bleibt bei mir ein ziemlich klarer Eindruck zurück.
Ich mag das Ding!
Sie ist robust, unkompliziert, gut tragbar und für ihre Größe wirklich beeindruckend laut.
Vor allem diese Kombination macht Spaß.
Trotzdem würde ich sie nicht als kleine SOUNDBOKS 4 bezeichnen.
Dafür fehlen ihr gerade bei hohen Pegeln etwas Auflösung, Übersicht und klangliche Souveränität.
Das macht sie nicht schlecht.
Ganz im Gegenteil.
Nur hätte ich mir bei der Übersetzung des großen SOUNDBOKS-Konzepts in diese kleinere Geräteklasse stellenweise etwas mehr Maßanfertigung gewünscht.
Mit Mix und Rider erschließt SOUNDBOKS neue Größenklassen.
Vielleicht reicht es auf Dauer nicht, möglichst viel vom großen Party-Konzept in kleinere Gehäuse zu pressen.
Kleinere Lautsprecher stellen andere Anforderungen.
Und genau dort bleibt bei der Rider noch etwas Luft.
Für Garten, Festival, Camping und spontane Partys?
Richtig cool.
Für die Mega-Party?
Ich nehme die große SOUNDBOKS.
Für audiophiles Hören?
Ganz ehrlich: Wer deswegen eine SOUNDBOKS kauft, ist vermutlich ohnehin falsch abgebogen. 😁
Die Rider sitzt genau dazwischen.
Und vielleicht ist genau das gleichzeitig ihre größte Stärke und ihre größte Schwäche.
Bewertung: ★★★★☆ – 4 von 5 Sternen
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