Beats Studio3 NC Kopfhörer

Beats Studio3 NC Kopfhörer – der SUPERKOPFHÖRER doch eher ein Missverständnis?

 

Aloha und willkommen auf Lars-Test-Blog, schön, dass Du auf Deiner Suche nach adäquatem Klangmaterial

den Weg auf unseren Blog gefunden hast und Dich nicht mit dem Einheitsbrei im Netz zufriedengibst!

 

Alexa, Google und Siri kompatibler Bassfeuerwerks Kopfhörer der leider viel zu teuer gehandelt wird.

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Beats Studio3 Over-Ear Bluetooth Kopfhörer

 

Ehrlich gesagt, war ich in der Vergangenheit kein großer Freund der Beats Kopfhörer, obwohl ich bereits viele Dutzend Kopfhörer Marken im Laufe der letzten Jahre ausprobiert habe gehörten die Beats niemals zu meinen präferierten Lieblingen.

Die Beats Kopfhörer haben seit jeher meiner persönlichen Erfahrung nach die Kopfhörer Community in aller Welt gespalten. ich bin mir auch durchaus bewusst darüber, dass ich mir mit diesem Bericht nicht nur Freunde machen werde.

Beworben werden die Kopfhörer seit jeher vom aller Feinsten. Die Klangperformance war mir bei den Vorgängermodellen aber jeweils zu erdrückend, von daher war ich sehr gespannt, ob sich dieser persönliche Eindruck für mich auch bei den neuen Beats Studio3 genauso fortsetzen würde.

Beats Studio3 NC Kopfhörer

Beats Studio3 NC Kopfhörer

Aber rollen wir das Feld noch einmal ganz klassisch von vorne nach hinten auf.

 

Die Optik und Haptik der Beats Studio3 NC Kopfhörer

Optisch betrachtet bleiben sich die Beats ihrer bekannten Linie treu. Sie erscheinen optisch ansprechend in modern und puristisch. Von der Verarbeitung her machen sie ein absolut gelungenen Gesamteindruck. Das Kopfband ist auf dem Deck mit schwarzer Hartplastik versehen auf welchen der „Beats“ Schriftzug verewigt wurde. Der Kopfhörer macht im Allgemeinen ein sehr Kunststofflastigen Eindruck, wobei dies aber keinesfalls ein Makel ist.

Die Seitenbänder als auch die Lauscher Gehäuse der Kopfhörer sind mit glatter Kunststoffverkleidung versehen worden, welche sich von Fingerabdrücken nicht beeindrucken lässt, also schon mal sehr nutzerfreundlich da der Kopfhörer einfach immer top aussieht!

Das Kopfband ist mittels Memoryschaum lediglich nur so dick aufgepolstert worden, dass er gerade so bequem aufliegt. Am linken Lauscher Gehäuse befindet sich der Multibutton, über welchen die Lautstärke reguliert werden kann, das Skipping vorgenommen und Anrufe angenommen oder abgelehnt werden können. An der linken Kopfhörerunterseite befindet sich zudem ein 3,5er Klinkenanschluss.

 

Am rechten Lauscher Gehäuse befindet sich der an Ausknopf, über den auch das Pairing mit dem eigenen Smartphone vorgenommen werden kann. An der Unterseite des rechten Kopfhörergehäuses befindet sich zudem ein Mikro USB-Anschluss zur Ladung des Beats Studio3 NC Kopfhörer.

Die Ohrpolsterung weist eine Stärke von ca. 1,6 cm auf.

Das Gewicht des Kopfhörers beträgt ca. 260 g.

Der Tragekomfort der Beats Studio3 NC Kopfhörer

Die Kopfhörer liegen trotz ihres Gewichts von 260 g leicht auf und die Ohren werden komplett umschlossen. Das Kopfband liegt leicht auf dem Schädel auf und vermittelt ein sehr natürliches Tragegefühl.

Ich trage oftmals Baseballkappen auch mit diesem zusätzlichen „Aufmaß“ sind in sind die Seitenbügel, welche sich jeweils um ca. 2,8 cm variieren lassen, lang genug die Ohren weiterhin problemlos zu umschließen.

 

Beats Studio3 NC Kopfhörer – Perferkter Sitz

Wohlgemerkt ohne hierbei zu verrutschen.

Der Seitenandruck ist nach meinem persönlichen Dafürhalten optimal straff gewählt nicht zu fest und nicht zu leicht.

Made for IOS

Der Beats Studio3 wurde genau wie die neuen AirPods mit dem Studio3 Apple W1 Chip bestückt, dieser sorgt sich, obwohl der BeatsStudio3 auch für Android konzipiert wurde, primär darum das dieser sich primär auch in Apple-Umgebung heimisch fühlt und beim Einschalten der Kopfhörer direkt anfragt, ob er sich den nun auch komplett „Einmischen“ darf.

Android Nutzer müssen hier schon den üblichen Weg nehmen und manuell suchen und pairen. Damit kann ich aus letztgenannter Gruppe aber gut leben…

Das Pure NC der Beats Studio3 NC Kopfhörer

Hier beschreitet Beats für sie technisches Neuland. Das adaptive Noise Cancelling, welches Außengeräusche immer so herunterregulieren soll, dass Außengeräusche nicht stören. Obwohl diese Technologie beispielsweise bei beyerdynamic, Jabra und JBL gerade in den ersten Monaten nach Einführung sehr große Probleme bereitete, haben Beats dies nach meinem persönlichen Dafürhalten wirklich gut gelöst. Die Geräuschreduzierung kommt zwar bei Weitem nicht so gut herüber wie beispielsweise beim Bose Quiet Comfort 35 II erreicht aber hierbei eine Geräuschreduzierung von ca. 70 % bis 80 %.

Bei der Nutzung der Kopfhörer in ruhiger Übung empfiehlt es sich aber das Noise Cancelling auszuschalten dieses ein „kleiner Akkufresser“ ist. Zum anderen den Vorteil das ein minimales Hintergrundrauschen zwischen den Tracks hierbei verschwindet.

Für das adaptive NC würde ich in Schulnoten eine knappe zwei vergeben wollen.

Beats Studio3 NC Kopfhörer - Perfekte Haptik

Beats Studio3 NC Kopfhörer – Perfekte Haptik

Noch ein Wort zur Akkulaufzeit und dem Bluetooth

Die verbauten Akkus, welche eine Spielzeit von bis zu 22 Stunden mit ANC und bis zu 40 Stunden ohne ANC garantieren sollen, sind tatsächlich nicht kleinzukriegen.

Ich habe die Kopfhörer nach ca. 3-stündiger Nutzung unter Volllast mit eingeschaltetem NC über Nacht durchlaufen lassen und hatte am nächsten Tag immer noch eine Restladung von etwas über 40 Prozent. Absoluter Respekt, da nach meinen Erfahrungen hier oft mit theoretischen Werten der Hersteller um sich geworfen wird.

 

Das Pairing und die Verbindung im Abspiel zwischen meinem Smartphone sowie den Kopfhörer funktioniert in der Praxis sehr gut. Die Verbindung steht stabil und sicher auf die „üblichen“ 10–12 Meter in der Wohnung.

Gibt es richtig was auf die Ohren?

 

Mein Soundcheck der Beats Studio3 NC Kopfhörer

Beats Studio3 NC Kopfhörer - Perfekter Push-Effekt bei Bässen

Beats Studio3 NC Kopfhörer – Perfekter Push-Effekt bei Bässen

Ich habe die Kopfhörer mit meiner üblichen Playliste um eine gewisse Vergleichbarkeit zu haben mehrere Stunden „runterlaufen“ lassen.

Bei ohnehin Bass betonten Titeln trumpft der Beats Studio3 gekonnt auf und imponiert sogar, wenn man auf einen gewissen Pusheffekt setzt!

Würde man den Klangcheck hiernach abschließen, wäre der Kopfhörer einfach Bombe!

Leider reicht mir persönlich das sogar nicht, denn gerade bei älteren Aufnahmen oder weniger Bass betonten Klängen fehlt mir hier ein ganzes Stück an Dynamik und Klangfülle. Leider ließ sich dieser Umstand auch durch Installation der „Beats“ App nicht umkehren. Bei Rock, Jazz, Ska und Synthesizerlastigen Stücken habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt. Die Nutzung des Audiokabels ändert an diesem, zugegeben, sehr subjektiven Eindruck auch nichts.

Beats Studio3 NC Kopfhörer

Schnell noch einen Schluck Beats Studio3 NC Kopfhörer

Hier bin ich dann doch tatsächlich enttäuscht und ein Stück weit angepi…, da Musik mich immer ein Stück weit mitnehmen muss, um zu funktionieren. Das schaffen die Beats dieses Mal nach meinem persönlichen Dafürhalten von Haus aus nicht.

Das ist mir dann doch für den recht stolzen Preis, der sich im Bereich von B&O und anderen orientiert dann doch „ein bisschen“ zu wenig.

Hier bekommt der Beats Studio3 NC Kopfhörer eine von mir sehr ernüchternde 4 bis 4- attestiert.

Keine Klangfülle - zum davon laufen

Keine Klangfülle – zum davon laufen

Verzeihen kann man dies bei TaoTronics Kopfhörern im Bereich von 70–80 Euro, nicht aber so weit oben!

Mein persönliches Fazit habe ich somit gezogen (siehe die vorherigen Absätze).

 

Noch ein „versöhnlicher“ Hinweis am Schluss. Die Sprachqualität bei Telefonaten ist durchaus in Ordnung, reißt aber die Gesamtbewertung des Kopfhörers, für mich persönlich nicht mehr heraus.

 

Summa Summarum bekommt der Beats noch knappe 3 Sterne von mir attestiert, was aber letztlich für eine aufrichtige Weiterempfehlung absolut nicht mehr ausreicht.

Für mich ist das Kapitel Beats damit erstmal abgeschlossen, da er es in mehreren Anläufen nicht geschafft hat mich klanglich mitzunehmen, wenn die Randbedingungen auch wirklich gut waren (Stichworte: NC, Akku, Tragegefühl etc.)

Mit dieser Klangleistung auf Breiter Fläche würde es mich nicht wundern, wenn die Kopfhörer schnell im Preis fallen und demnächst bei diversen Online Gewinnspielen als Gewinn aufgeboten werden, damit es irgendwie noch weiter geht…!

Ich hoffe, ich konnte mit meinem Erfahrungsbericht dem einen oder anderen vielleicht etwas weiterhelfen? Im Zweifel gilt sowieso Klang ist immer subjektiver Natur und keiner der immer zahlreich vertretenen Klangexperten kann dies schön oder schlecht reden und letztlich ist es auch ganz gut so. Am besten selber eine Meinung bilden und anschließend urteilen.

In diesem Sinne Rock on!

 

Wenn dem einen oder anderen der Beitrag gefallen haben sollte würde ich mich über ein Abonnieren des Blogs, einem Besuch auf Facebook oder auf YouTube sehr freuen.

 

 

 

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